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Stadt Wolfsburg Heilsamer Schreck: Bewährungsstrafe für Kiffer
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Heilsamer Schreck: Bewährungsstrafe für Kiffer
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00:19 16.02.2019
Mit Drogen erwischt: Ein 40-Jähriger stand vor Gericht.
Wolfsburg

Geläutert zeigte sich ein 40-jähriger Familienvater aus Brome mit russischer Abstammung, als das Schöffengericht das Urteil zu seinem Fall verkündete. Zusätzlich zu der Bewährungsstrafe hat der 40-Jährige die Kosten des Verfahrens zu tragen und muss eine Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro an die Drogenberatungsstelle Wolfsburg zahlen.

Hausdurchsuchung bei dem 40-jährigen Familienvater

Hintergrund war eine am 16. März 2018 in Brome durchgeführte Hausdurchsuchung, bei der neben weichen Drogen in nicht unerheblicher Menge auch ein Dolch, ein Butterfly-Messer und ein Teleskop-Schlagstock sichergestellt wurden. Der Beschuldigte zeigte sich kooperativ und übergab der Polizei sofort eine in der Garage versteckte Supermarkt-Tüte mit Marihuana. Die Durchsuchung scheint ihm einen heilsamen Schreck eingejagt zu haben, so dass er sich Hilfe bei der Drogenberatungsstelle suchte und den Konsum sofort beendete.

„Anfangs habe ich nur am Wochenende gekifft“

„Ich bin durch Freunde zum Kiffen gekommen. Zu Anfang habe ich das nur mal am Wochenende gemacht. Aber zuletzt habe ich so zwei bis drei Gramm täglich konsumiert“, so der 40-Jährige. „Meinen Job bei VW habe ich trotzdem gut auf die Reihe bekommen, aber es war zu einer Sucht geworden.“ An die Waffen sei er nur durch Zufall gekommen: Den Dolch habe er zum Beispiel geschenkt bekommen, als er einem Freund bei einer Haushaltsauflösung geholfen habe.

Hilfe bei der Drogenberatung gesucht

Nach der Hausdurchsuchung habe er sich Hilfe bei der Drogenberatung gesucht und sogar freiwillige unangekündigte Urinkontrollen durchführen lassen. Nach anfänglichen Entzugserscheinungen gehe es ihm inzwischen besser, er habe wieder mehr Zeit für seine Kinder. Da er keinerlei Vorstrafen aufzuweisen und ein vollumfängliches Geständnis abgelegt hat, blieb das Gericht mit dem Strafmaß unter der Forderung der Staatsanwaltschaft: „Das Nachtatverhalten kann man als absolut vorbildlich bezeichnen. Besser hätten Sie es nicht machen können. Sehen Sie die Bewährung als Warnung und Chance.“

Von Simone Willmann

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