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Stadt Wolfsburg Heilig-Geist-Kita wird nicht saniert
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Heilig-Geist-Kita wird nicht saniert
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00:05 28.02.2018
Heilig-Geist-Kita: Dem Kirchenkreis ist eine Sanierung zu teuer. Er sucht einen Standort für einen Neubau.  Quelle: Britta Schulze
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Laagberg

 Von dieser Nachricht wurde der Ortsrat Mitte-West am Dienstagabend kalt erwischt: Die Heilig-Geist-Kita an der Röntgenstraße wird doch nicht saniert. Stattdessen ziehen die vier Gruppen im zweiten Halbjahr 2018 übergangsweise in die Noch-Paulus-Kita (Samlandweg) – das dortige Kita-Team wiederum zieht dann in ihren Neubau. Ein Plan, der bei den Politikern eine heftige Diskussion auslöste.

Laut Kerstin Heidbrock vom Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen hätte eine Sanierung der Heilig-Geist-Kita rund 1,7 Millionen Euro gekostet – „und das für zwei Gruppen.“ Zudem habe man massive Probleme mit dem Denkmalschutz gehabt. Deshalb werde man nun mit allen vier Gruppen – aktuell sind sie auf mehrere Standorte verteilt – in die Paulus-Kita ziehen. „Wir hätten dann alle Gruppe unter einem Dach und ein Außengelände“, betonte sie. Ihr Kollege Sven Menzhauser rechnete vor, dass man für „optische Maßnahmen in der Paulus-Kirche“ rund 200.000 Euro aufwenden müsse. In fünf bis sechs Jahren, ergänzte Heidbrock, wolle man einen neuen Standort für die Heilig-Geist-Kita gefunden haben.

Christian Schulz. Elternvertreter der Heilig-Geist-Kita, wunderte sich: „Wann werden die Eltern informiert? Die Anmeldefrist für die Kitas endet am Mittwoch um Mitternacht.“ Einige würden ihre Anmeldung vor diesem Hintergrund sicherlich überdenken. Eine besorgte Mutter fragte nach: „Warum ziehen wir in ein renovierungsbedürftiges Gebäude?“ Weil man es „mit einem vertretbaren finanziellen Rahmen für einen begrenzten Zeitraum“ herrichten könne, so Menzhauser. SPD-Politiker Sabah Enversen bat darum, „mit diesem Provisorium das eigentliche Thema nicht ad acta zu legen“. Kerstin Heidbrock erwiderte: „Am Ende soll ein Neubau für Heilig-Geist stehen.“ Martina Breier (SPD) forderte: „Bei der Suche nach einem passenden Grundstück soll der Ortsrat vernünftig beteiligt werden.“ Sie sei „entsetzt“, dass die Kirche fünf Jahre gebraucht habe, um zu erkennen, dass ihre Pläne nicht umsetzbar seien.

Von Carsten Bischof

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