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Haus der Geschichte: „Das sind wir uns schuldig"

Wolfsburg Haus der Geschichte: „Das sind wir uns schuldig"

Die SPD denkt über ein „Haus der Geschichte“ in Wolfsburg nach. Prominenter Ideengeber dafür ist übrigens der ehemalige VW-Betriebsratschef und Sozialminister Walter Hiller.

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Wolfsburg: Walter Hiller findet ein „Haus der Geschichte“ für die Volkswagenstadt angemessen.

Quelle: Foto: Archiv

Geht es nach dem Wolfsburger Ehrenbürger Hiller, dann sollen Stadt und VW in Kooperation ein Haus der Geschichte unter der Überschrift „Arbeiten im Werk - Leben in der Stadt“ gründen. Er selbst hat viele Gedenkstätten, Mussen und Häuser der Geschichte besucht und ist zum Ergebnis gekommen, dass das was das Stadtmuseum Wolfsburg zeigt, „völlig unzureichend ist“. Auch den Platz im Schloss (ehemaliger Pferdestall des Grafens) hält er für „unwürdig“. „Er entspricht, trotz großer Bemühungen der verantwortlichen Leitung, in keiner Weise der Bedeutung einer Großstadt und schon gar nicht einer Stadt mit dem Sitz der Konzernverwaltung der Volkswagen AG“, so Hiller. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Stadtgeschichte müssten zudem die Jahre 1933 bis 1945 mit einbezogen werden. „Das sind wir uns selbst, aber noch den den nachfolgenden Generationen schuldig.“

Für die Stadt sollten laut Hiller im Haus der Geschichte folgende Themen aufgearbeitet werden: Leben im Krieg unter der Nazidiktatur, Zwangsarbeiter, Entwicklung demokratischer Verhältnisse, Flüchtlinge, Integration, Gastarbeiter, Freizeit, Sport, Kultur, Städtebau und Architektur. Für das Werk: Arbeitsbedingungen unter dem Fortschritt der Technik (Von der Bandarbeit zur Automation, vom Käfer zum Golf) oder die Mitbestimmung des Betriebsrates.

Die SPD hat jetzt im Kulturausschuss einen entsprechenden Antrag vorgelegt und bittet die Verwaltung in Absprache mit VW die Voraussetzungen für ein Haus der Geschichte zu prüfen.

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