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Hauptbahnhof: Verletzte nach Reizgas-Attacke

Wolfsburg Hauptbahnhof: Verletzte nach Reizgas-Attacke

Wolfsburg. Großalarm am Dienstag am Wolfsburger Hauptbahnhof! Um 16.40 Uhr wurden der Berufsfeuerwehr bis zu zehn Personen gemeldet, die sich erbrachen und unter Reizung der Atemwege litten. Ein Großaufgebot an Helfern rückte an. Vor Ort stellte sich die Lage zum Glück weniger schlimm dar.

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Alarm im Hauptbahnhof: Im Reisezentrum hatte ein Unbekannter Reizgas versprüht.

Quelle: Roland Hermstein

Drei Bahn-Mitarbeiter waren leicht verletzt, vermutlich nach einer Reizgas-Attacke durch einen Unbekannten. Einen Verdächtigen gibt es nicht, der Bahnverkehr blieb von dem Einsatz unberührt.

Um 16.40 Uhr gingen bei der Berufsfeuerwehr (BF) alle Alarmglocken an. Über die Notrufnummer 112 hatten mehrere Anrufer gemeldet, dass sich im Hauptbahnhof fünf bis zehn Personen übergaben und über gereizte Atemwege klagen – ein so genannter Massenanfall von Verletzten (MANV). Die BF rückte aus, außerdem die Polizei, das Technische Hilfswerk und die Malteser.

Vor Ort war schnell klar, dass die Größenordnung etwas überschaubarer war als zunächst befürchtet, drei Verletzte wurden ausgemacht, der Mann (60) und die beiden Frauen (48/44) sind allesamt Bahn-Mitarbeiter aus dem Reisezentrum.

„Wir haben den Servicebereich sofort geräumt und gesperrt“, berichtet Einsatzleiter Christian Ebner. Zunächst gingen BF-Leute unter Atemschutz in den betroffenen Raum. Ein Messgerät zeigte aber keine gefährlichen Substanzen in der Luft an. Ebner: „Die Kollegen haben sich dann getraut, den Atemschutz abzunehmen. Sie verspürten dann bald ein Kratzen im Hals.“ Ebner, der Leitende Notarzt Dr. Josef Maria Reichelt und die Polizei gehen davon aus, dass es sich um Reizgas in schwacher Konzentration gehandelt hat.

Gegen 17.20 Uhr war das Reisezentrum wieder freigegeben. Der Betrieb im Bahnhof war zwischendurch weitergelaufen. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

von Kevin Nobs


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