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Haufenweise Kinderpornos auf dem Rechner

Wolfsburg im Gericht Haufenweise Kinderpornos auf dem Rechner

Weil er haufenweise Kinder- und Jugendpornos auf seinem Rechner und auf Festplatten gespeichert hatte, ist ein Wolfsburger (55) vom Amtsgericht zu 5400 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte behauptete steif und fest, er könne sich die Herkunft der Schmuddel-Dateien nicht erklären.

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Wolfsburger Amtsgericht. Feature. Außenansicht. Foto: Boris Baschin

Quelle: Photowerk (bb/Archiv)

Aufgeflogen war der Fall im Rahmen einer großen BKA-Ermittlung, die auch den SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy in Verdacht gebracht hatte. Die Überprüfung von IP-Adressen führte auch zu dem 55-jährigen Wolfsburger.

Die Polizei fand bei ihm auf zwei externen Festplatten knapp 300 kinderpornografische und über 600 jugendpornografische Aufnahmen. Die gehörten ihm aber gar nicht, gab der Angeklagte zu Protokoll: „Die Festplatten habe ich auf einem Flohmarkt gekauft.“

Komischer Zufall, dass diese Dateien ausgerechnet unter seinem Vornamen abgespeichert wurden. Und: Auch auf seinem Rechner direkt entdeckten die Fahnder 20 weitere Dateien, die dort gespeichert worden waren. Auch das aber könne eigentlich gar nicht sein, behauptete der 55-Jährige: „Ich klicke vielleicht mal etwas an, aber ich speichere nichts ab.“ Überdies sei er beim Surfen bestenfalls „zu fünf bis zehn Prozent“ im Erotikbereich unterwegs. Dass er nachweislich gezielt nach Begriffen wie „Lolita“ gegoogelt hatte, war für ihn „ganz normal“.

Normal war es aus Sicht der Vorsitzenden, eine stattliche Strafe zu verhängen: 90 Tagessätze zu je 60 Euro.

fra

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