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Hatschi! Ganz Wolfsburg leidet unter Grippewelle!

Wolfsburg Hatschi! Ganz Wolfsburg leidet unter Grippewelle!

Hatschi, Prost und Gesundheit: In Wolfsburg geht die Grippewelle um. Gefühlt ist jeder Zweite in der VW-Stadt erkältet, auch Mediziner bestätigen: Dieses Jahr ist es heftig.

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Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Die Grippewelle, die durch Wolfsburg rollt, beschert derzeit auch Jürgen Lübeck in der Stadtapotheke Hochkonjunktur.

Quelle: Gero Gerewitz

Husten, Schnupfen, Heiserkeit, „in den letzten Tagen ist der Ansturm auf die Praxis massiv“, bestätigt Dr. Andreas Korsch. Zwar stellen sich in seiner Praxis für Bronchialheilkunde auch Patienten mit Lungenentzündung vor: „Aber so schlimm trifft es die meisten zum Glück nicht.“

Auch bei Dr. Gottfried Schellenberg geben sich die Patienten die Klinke in die Hand, seit mittlerweile zwei Wochen. „Dieses Jahr ist die Welle ziemlich hartnäckig“, hat er registriert. Auffällig: Viele Patienten klagen neben den üblichen Symptomen auch über Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Eine Ursache des Problems sei das wechselhafte Wetter. Heute Winter, morgen Frühling - „nicht einfach, die passende Kleidung zu finden.“

Das Klinikum registriert mehr Patienten in der Notaufnahme. „Im Januar hatten wir 200 Behandlungen mehr als im Vorjahr, auch wegen der Erkältungswelle“, berichtet Sprecher Thomas Helmke.

Und auch bei VW ist, kein Wunder, so mancher Mitarbeiter erkrankt. Hier setzte man bereits im Vorfeld auf Prävention, sagt der Leiter des Gesundheitswesens Wolfsburg, Dr. Fabian Houchangnia - durch Impfung und Tipps im Intranet. Derzeit sei es wichtig, die Abwehrkräfte zu steigern: „Häufig Hände waschen, Bewegung an frischer Luft, nicht rauchen, maßvoll trinken“ - das stärke die Abwehrkräfte.

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WAZ-INFO: Erkältung - Das raten Ärzte

Zum Glück ist es nicht die echte Grippe (Influenza), die zurzeit grassiert– es sind grippale Infekte. „Mit der Erkältung muss in erster Linie der Körper selbst fertig werden, das dauert schon mal zehn Tage“, sagt Bezirksapotheker Jürgen Lübeck. Wer wolle, könne dem Immunsystem mit homöopathischen oder anderen Arzneien helfen – „von den meisten Kombi-Mitteln aus der Werbung würde ich aber abraten. Das ist wie ein Schuss mit dem Schrotgewehr, wenig gezielt.“ Sein Tipp: „Welches Symptom stört mich am meisten? Ist es der Husten, die verstopfte Nase, sind es die Gliederschmerzen? Und dann dagegen gezielt etwas tun – nach Rücksprache mit Arzt oder Apotheker.“

Auch Ärzte raten: Altbekannte Hausmittel sind im Moment nicht die schlechteste Wahl.Viel Flüssigkeit zu sich nehmen; Schonung, vielleicht mal zwei Tage zu Hause bleiben; dem Körper Vitamin C zuführen; Inhalieren mit heißem Wasserdampf. Aber: Bei hohem Fieber, eitrigem Sekret oder einer Krankheitsdauer über zehn Tagen auf jeden Fall den Arzt aufsuchen!

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