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Stadt Wolfsburg Hans im Glück als philosophische Reise im Rhönrad
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Hans im Glück als philosophische Reise im Rhönrad
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06:00 25.09.2018
Hans im Glück: Das Musiktheater Atze aus Berlin ging im Scharoun Theater auf eine philosophische Reise mit Rhönrad und Akkordeon. Quelle: Jörg Metzner
Wolfsburg

Ist es klug, einen Klumpen Gold nacheinander gegen ein Pferd zu tauschen, dieses gegen eine Kuh und in Folge gegen ein Schwein, eine Gans und einen Stein? „Vernünftige“ Menschen werden das verneinen. Hans aber fühlt sich befreit von aller Last. Ihm geht es jetzt gut. Er braucht keine Statussymbole. So lange er seinen eigenen Empfindungen vertraut, weiß er sich auf dem richtigen Weg.

Bis dahin hält sich Matthias Schönfeld in seiner Einrichtung inhaltlich an die Vorlage. Dafür überrascht er in der Inszenierung mit vielen frappierenden Einfällen. Da startet Hans seine philosophische Reise in einem Rhönrad, in dem sich außer ihm zwei Freunde drehen, die ihm als innere Stimmen den jeweiligen Tausch empfehlen oder darauf zu verzichten. Das Gold für einen Gaul hergeben? „Lass es“, rät die eine Stimme, „das Gold ist viel wertvoller.“ „Tu es“, sagt die andere, „das Gold ist zu schwer. Du kommst mit dem Pferd schneller voran und hast keine Rückenschmerzen.“

Ilja Pletner spielt den Hans, einen pfiffigen, liebenswerten Burschen, der im Hier und Jetzt lebt, nicht in der Zukunft. Der seine Entscheidungen aus dem Bauch heraus, der aktuellen Situation angepasst, trifft. Pletner macht das großartig, überaus sportlich und mit zahlreichen Gesangseinlagen. An seiner Seite Friederike Noelting und Falk Berghofer als Bedenkenträger, die sich außerdem locker an Musikinstrumenten (Akkordeon, Gitarre, Percussion) beweisen.

Das Theaterstück für Kinder ab sieben Jahren war zum Nachdenken auch für Erwachsene geeignet.

Von Kathrin Mauke

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