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Handwerk: Zahl der Auszubildenden konstant

Absolventen haben gute Chancen Handwerk: Zahl der Auszubildenden konstant

Die Ausbildung von Nachwuchs ist auch in Wolfsburgs Handwerksbetrieben ein Dauerthema - und die Zukunftsaussichten für spätere Absolventen stehen gut. „Bewerben lohnt sich immer“, sagt Claudius Nitschke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Helmstedt-Wolfsburg im Gespräch mit der WAZ.

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Ausbildung im Handwerk: Die Zahl der Ausbildungsverträge blieb im Vergleich zu den Vorjahren konstant. Die Zukunftaussichten für Absolventen stehen gut.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Auch ein Praktikum könne sinnvoll sein. Der 49-Jährige weiß aus Erfahrung: „Viele Schulabgänger bewerben sich für ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe.“ Umso wichtiger wird dann die persönliche Herangehensweise für Neueinsteiger, die sich laut Nitschke wirklich auf einen Beruf einlassen und für die Besonderheiten interessieren sollten.

258 Ausbildungsverträge gab es zum Stichtag 31. Oktober im Wolfsburger Handwerk. Dabei sind die Berufe Friseur (42 Verträge), Kfz-Mechatroniker (40) und Elektriker (35) besonders beliebt. „Die Gesamtzahl der Ausbildungsverträge liegt im grünen Bereich. Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es weder einen Einbruch noch eine Steigerung“, bilanziert Claudius Nitschke. Außer einem Haupt- oder Realschulabschluss seien nach wie vor Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und ein höflicher Umgang beispielsweise mit Kunden für den Einstieg in einen Handwerksberuf wichtig. Viele Betriebe suchen bereits den direkten Draht zu den Jugendlichen und präsentieren sich beispielsweise in Schulen.

Immer wieder kommt es allerdings auch vor, dass junge Menschen die Ausbildung wechseln oder gänzlich abbrechen. Die Gründe dafür können auch in mangelnder Kommunikation zwischen Betrieb und Auszubildenden liegen. „Die Betriebe müssen sensibel sein für die Bedürfnisse junger Menschen. In einer Ausbildung geht es auch um Persönlichkeitsentwicklung“, sagt Frank Mattner vom Regionalverbund für Ausbildung. Wichtig sei es, dass Ausbilder und Azubi regelmäßig offen miteinander sprechen würden.

Die Chancen für künftige Bewerber und Absolventen im Wolfsburger Handwerk stehen gut. „Schon jetzt haben Firmeninhaber mitunter Probleme, einen Nachfolger zu finden“, erläutert Nitschke.

joe

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