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Hampson und Pisaroni: Zwei grandiose Stimmen

Wolfsburg Hampson und Pisaroni: Zwei grandiose Stimmen

Wolfsburg. Thomas Hampson, Bariton, und Luca Pisaroni, Bassbariton, gehören zu den welt­weit gefragtesten Sängern ihres Fachs. Am Samstag traten beide im Rahmen des Festivals „Soli Deo Gloria“ im Theater auf.

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Gefeierter Auftritt: Thomas Hampson gab im Theater ein Konzert.

Quelle: Tim Schulze

Was sich dann bereits mit den ersten Tönen entwickelte, übertraf bei weitem alle Erwartungen. Wie elektrisiert von der Ausstrahlungskraft beider Sänger wird beim Publikum eine mitschwingende Begeisterung im Saal spürbar.

Beide Stimmen bestechen durch ihre angenehm ausgeglichene Klangfärbung in allen Registern. Dadurch verfügen beide über eine enorme Bandbreite ihrer Ausdrucksmöglichkeiten. Hinzu kommt bei ihnen das schauspielerische Vermögen, das in kürzester Zeit die Charakteristik der verkörperten Rollen offenbart. Sind Tenöre meistens jugendliche Liebhaber und Helden in den Opern, so sind Baritone die Vertreter der Macht, der Bassbariton häufig auch mit einem Schuss Komik. Das Programm mit Mozart, Verdi, Rossini, Bellini, Gounod und Massenet bietet hinreichend Stoff hierfür.

Musikalisch locker bis ernsthaft konzentriert. Kein Orchester. Christian Koch übernimmt mit kongenialem Klavierspiel die Begleitung. Sein hervorragender Anschlag lässt auch feine Nuancen des originalen Orchesterklangs durchklingen. Der angesehene Fachjournalist Jürgen Kesting versteht es, mit hintergründig humorvoller Moderation musikwissenschaftliche Hintergrundinformation einfließen zu lassen.

Dass der Abend nicht ohne Zugaben zu Ende gehen würde, war den Sängern klar. Ihr Abstecher in die Musicalwelt („Kiss me Kate“) und ihre virtuosen Stimmfähigkeiten in Donizettis „Cheti, cheti immantinente“ aus „Don Pasquale“ hätten fast noch ein neues Kapitel aufgeschlagen. Doch irgendwann musste Schluss sein, leider! Bravos! Dankesrufe! Begeisterung pur!

kem

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