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Hallenbad Wolfsburg: Sensibles Tanzstück feierte Premiere

Tänzer aus drei Nationen Hallenbad Wolfsburg: Sensibles Tanzstück feierte Premiere

Es war eine große Herausforderung für die jungen Menschen: Jugendliche aus Deutschland, Polen und der Ukraine haben ein Tanzstück zum Thema Auschwitz entwickelt. Am Donnerstagabend wurde es im Hallenbad-Kulturzentrum in Wolfsburg aufgeführt.

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Sensible Aufführung im Hallenbad: „Licht in der Dunkelheit“ heißt das Tanzstück, das sich mit dem Thema Menschenrechte und Trauer auseinandersetzt.

Quelle: Sebastian Bisch

stadtmitte. Jugendliche vom Tanzenden Theater Wolfsburg führten gemeinsam mit Jugendlichen aus Polen und der Ukraine am Donnerstag im Kulturzentrum Hallenbad am Schachtweg das Stück „Licht in der Dunkelheit“ auf. Zu dem sensiblen Thema Auschwitz zeigten sie eine berührende und beeindruckende Inszenierung.

In Kooperation mit der IG Metall Wolfsburg und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oswiecim/Auschwitz erarbeiteten die jungen Leute eine tiefgründige Darbietung, die ihresgleichen sucht. In nur einer Woche erstellten die Mitwirkenden ein Tanztheaterstück über Menschenrechte, Solidarität, Trauer und Tränen.

Die Idee für den Workshop entstand aus der Kooperation zwischen ukrainischen und polnischen Schulprojekten. Mit Herzblut gefördert und finanziert von der IG Metall, gehörte neben der Auseinandersetzung mit dem Thema auch ein Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz. Hartwig Erb, Geschäftsführer der IG Metall, betonte: „Es war beeindruckend, wie sich durch das gemeinsame Interesse am Tanz Sprachbarrieren und Vorurteile auflösten.“ Projektleiterinnen Nataliia Tkachenko und Sabine Thanner sowie Tanzleiterin Ana Claudia Ronzani waren gleichermaßen ergriffen von der Hingabe der jungen Darsteller. „Es ging uns besonders um diesen Prozess des Miteinanders und der Gemeinsamkeit des Schaffens“, sagte Ronzani.

Berkay Balkan (22) vom Tanzenden Theater, war begeistert von der Zusammenarbeit: „Es hat mich fasziniert, wie motiviert die Jugendlichen aus Polen und der Ukraine waren.“ Die IG Metall will das Projekt fortführen und im nächsten Jahr die Ukraine besuchen.

Von Karin Fuchs

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