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Haki Doku knackt Weltrekord im Rollstuhl

VWI-Treppenhauslauf Haki Doku knackt Weltrekord im Rollstuhl

Laufen, Spaß haben und noch etwas Gutes tun: Beim elften VWI-Treppenhauslauf erwies sich diese Mischung wieder als goldrichtig. Neben tollen sportlichen Leistungen von 597 Teilnehmern, darunter auch rund 280 Kinder, spendete der Veranstalter für jedes gelaufene Stockwerk einen Euro. So kamen am Ende über 5000 Euro für den Wolfsburger Verein „Be your own hero“ zusammen.

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Fantastische Leistung: Rollstuhlsportler Haki Doku aus Italien knackte seinen eigenen Weltrekord. Er schaffte 2688 Stufen in gut 57 Minuten.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Neuer Weltrekord beim elften VWI-Treppenhauslauf am Samstag: Der Italiener Haki Doku legte in 59 Minuten und 40 Sekunden insgesamt 2688 Stufen zurück – und das im Rollstuhl! Damit hat er seinen Rekord aus 2016 erneut getoppt. 597 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start, 679 Voranmeldungen hatte es gegeben.

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Elfter Treppenhauslauf von VWI: 597 Teilnehmer liefen die neun Stockwerke hinauf. Vor dem Hochhaus gab es ein Rahmenprogramm mit Cheerleadern und Mitmachangeboten.

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Überaus erfreulich: Mehr als 5000 Euro erliefen die Sportler für den Wolfsburger Verein „Be your own hero“, der mit dem Geld den Bau einer Schule in Südafrika unterstützt. Für jedes gelaufene Stockwerk spendete VWI einen Euro. Einen wichtigen Anteil an dem Ergebnis hat auch Haki Doku, der mit seinem Rollstuhl 20 Mal die 144 Stufen hinab- und anschließend per Fahrstuhl wieder hinauffuhr. „Ich bin sehr froh und habe ein für mich wichtiges Ziel erreicht“, sagte der 48-Jährige. 2016 hatte er in 57 Minuten und 41 Sekunden 2176 Stufen geschafft.

„Die vielen motivierten Sportler, die strahlenden Kinderaugen und die hervorragende Unterstützung der vielen Zuschauer sind einfach unbezahlbar“, sagte Meno Requardt, Sprecher der VWI-Geschäftsführung. Beim nächsten Treppenhauslauf wolle er selbst starten. Der Feier-Atmosphäre vor dem Hochhaus Rabenbergstraße 99 tat auch der leichte Rückgang der Teilnehmerzahl auf 597 gegenüber 614 im vergangenen Jahr keinen Abbruch.

Vorjahressieger Philipp Weber musste sich in diesem Jahr Mika Noodt mit 28,4 Sekunden um ein Zehntel geschlagen geben. Bei den Frauen verteidigte Helen Hemmling ihren Sieg und konnte sich von 36,1 auf 35,7 Sekunden verbessern.

„Die Veranstaltung ist super, es ist toll, wie die Läufer angefeuert werden“, befand Besucher Michael Kruse aus Ehmen, dessen Sohn Tobias (9) auch an den Start ging.

Von Jörn Graue

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