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Haft und Entzugs-Anstalt für den Messerstecher?

Wolfburg Haft und Entzugs-Anstalt für den Messerstecher?

Der Messerstecher von Seesen muss wohl für viele Jahre hinter Gitter. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung plädierten gestern vor dem Landgericht auf lange Haftstrafen gegen den Wolfsburger (48).

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Der Tatort: In diesem Haus in Seesen kam es zu den tödlichen Messerstichen. Der Täter muss wohl lange ins Gefängnis.

Quelle: Fotos: Archiv

Außerdem soll die Unterbringung des Täters in einer Entziehungsanstalt angeordnet werden.

Der gebürtige Wolfsburger hatte am 15. Juli 2013 nach einem Saufgelage in Seesen mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf einen 37-Jährigen eingestochen, das Opfer verblutete.

Schon zu Prozessbeginn hatte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Allerdings erklärte er, an Einzelheiten der Tat könne er sich nicht erinnern. Bei einem festgestellten Blutalkoholwert von 3,5 Promille durchaus glaubhaft.

Wegen seiner Alkoholabhängigkeit, zu der zuvor auch ein Gutachter vor Gericht aussagte, beantragten gestern sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt. Beide werteten die Tat als Totschlag, mit ihren Anträgen (Staatsanwalt: acht Jahre Freiheitsstrafe, Verteidigung: sieben Jahre) lagen beide Seiten gar nicht weit auseinander.

Das Urteil gegen den Messerstecher soll am Mittwoch vor dem Landgericht verkündet werden.

fra

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