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Stadt Wolfsburg Körperverletzung: Haft und Bewährung für Angeklagte
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Körperverletzung: Haft und Bewährung für Angeklagte
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00:27 06.04.2018
Amtsgericht: Nach einer Prügelattacke wurden ein 32- und ein 45-Jähriger verurteilt. Quelle: Archiv
Wolfsburg

 Das war kein gewöhnlicher Besuch: Als drei Wolfsburger (27, 32 und 45) frühmorgens an der Wohnungstür von Bekannten in der Wolfsburger Innenstadt klingelten, flogen sofort die Fäuste. Das Amtsgericht verurteilte den 32-Jährigen, der derzeit bereits im Gefängnis sitzt, zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr. Der 45-Jährige erhielt zwei Jahre auf Bewährung. Den Jüngste aus dem Trio, der sich nicht aktiv an der Prügelei beteiligte, erwartet ein Strafverfahren wegen Falschaussage.

Faustschlag ins Gesicht

Nachdem die Bewohnerin die Tür geöffnet hatte, erhielt ein 36-jähriger Besucher, der auf dem Sofa geschlafen hatte, nach eigener Aussage von dem 32-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht und kassierte weitere von dem 45-Jährigen. „Ich bekam nur mit, dass es um Geld ging“, sagte der 36-Jährige. Auch ein weiterer Mann in der Wohnung wurde angegriffen. Sowohl er als auch die Frau erschienen nicht als Zeugen vor Gericht.

Der 45-jährige Wolfsburger gab die Tat zu. Der 32-jährige räumte den Vorwurf zunächst ein, erklärte dann aber, er sei doch nicht beteiligt gewesen sein. Der 27-Jährige behauptete auch auf mehrmalige Nachfrage des Richters, er hätte die Wohnung zur Tatzeit nicht betreten. Dem schenkte das Gericht keinen Glauben, so dass auf ihn ein Verfahren wegen Falschaussage zukommt.

Gericht folgte der Staatsanwaltschaft

Das Gericht folgte der Staatsanwaltschaft und verurteilte den 32-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr. Er sitzt bereits wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen nach einer früheren Verurteilung aufgrund von Körperverletzung im Gefängnis. Damit endet die laufende Haftzeit nicht in diesem September, sondern erst ein Jahr später. Der ebenfalls erheblich vorbestrafte 45-Jährige erhielt eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Von Jörn Graue

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