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Habicht „Hexe“ geht auf Kaninchen-Jagd

Wolfsburg Habicht „Hexe“ geht auf Kaninchen-Jagd

Wolfsburg leidet seit langem unter einer Kaninchenplage. Deshalb ist Wolfgang Gerth derzeit im Einsatz - der Falkner geht mit seinem Habicht auf Beizjagd.

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Kaninchenjagd auf dem Klieversberg: Falkner Wolfgang Gerth und sein Habicht „Hexe“.

Quelle: Photowerk (bas)

Sein Habicht-Weibchen „Hexe“ ist auf Kaninchen abgerichtet und wird voraussichtlich noch bis Ende Dezember im Einsatz sein - wie zuletzt auf dem Klieversberg nahe der Innenstadt.

Zwei bis drei Mal pro Woche ist der Falkner während der Jagdzeit in Wolfsburg unterwegs. Auf dem Klieversberg beispielsweise ist die Kaninchen-Population zwar in Ordnung - bei der letzten Jagd dort fing „Hexe“ allerdings immer noch zehn Kaninchen an einem Morgen.

In der Regel ist Gerth nicht nur mit seiner „Hexe“ unterwegs, auch ein Hund und ein Frettchen sind mit von der Partie. Wenn der Hund das Kaninchen aufgescheucht hat, fängt das Habicht-Weibchen das Tier. Das Frettchen ist dabei, um die Hoppler aus ihrem Bau zu scheuchen. Dabei kommt auch moderne Technik zum Einsatz. „Der Habicht ist mit einem Sender ausgestattet, so dass wir seine Position und die des Kaninchens, wenn er es festhält, jederzeit orten können“, so Gerth.

Allerdings kommt der Habicht nur in unbewohnten Gebieten zum Einsatz. „In den Wohngebieten sieht das anders aus, dort können wir nicht jagen - das ist für den Vogel wegen des Verkehrs zu gefährlich“, sagt Gerth.

Der Falkner verzichtet bei der Jagd auf Waffen. „Das Wild steht nur seinem natürlichen Feind - in diesem Fall dem Beutegreifer - gegenüber“, sagt Gerth. „Somit hat es auch eine Chance zu entkommen.“ Denn nicht jedes Kaninchen, das dem Habicht unter die Augen kommt, bekommt der Raubvogel auch zu fassen - immer wieder gelingt es den schnellen Kaninchen, dem Vogel und dem Falkner zu entkommen.

üt

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