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HSV-Fan bewarf Polizist mit Joghurt

Wolfsburg im Gericht HSV-Fan bewarf Polizist mit Joghurt

Zu fast 5000 Euro Geldstrafe hat das Wolfsburger Amtsgericht einen Hamburger Fußballfan wegen Körperverletzung verurteilt. Der 24-Jährige hatte 2012 nach einem Spiel des VfL gegen den HSV Bundespolizisten aus einem anfahrenden Zug beworfen – mit einer Trinkjoghurt-Flasche aus Plastik.

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Tatort Bahnhof: Hier flog die Joghurt-Flasche.

Quelle: Photowerk (bea/Archiv)

Es war der 2. Dezember 2012, VfL und HSV hatten sich 1:1 getrennt. Das Spiel musste sich der Angeklagte aber in einer Kneipe am Nordkopf ansehen – wegen eines Stadionverbots durfte er nicht in die VW-Arena.

Genau darüber hatte ein szenekundiger Beamter aus der Hamburger Fanszene seine uniformierten Kollegen am Wolfsburger Bahnsteig noch vor der Partie informiert. Und darum waren sich zwei der als Zeugen geladenen Bundespolizisten auch sicher: Genau dieser Fan hatte nach der Partie die Joghurt-Flasche geworfen.

Die Flasche traf einen Beamten (38) am Arm und prallte an der Schutzmontur ab. Verletzt wurde er nicht, schlimmer als der „kurze Schmerz“ war die völlig bekleckerte Uniform.

Der Angeklagte schwieg, doch für Staatsanwältin und Richter stand seine Schuld fest. Angesichts mehrerer Vorstrafen und unter Einbeziehung eines anderen Urteils standen unterm Strich 135 Tagessätze zu je 35 Euro – der Wurf mit der Joghurtflasche kostet somit schlappe 4725 Euro!

fra

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