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Gute Beurteilung für Wolfsburger Ganztagsschulen

Wolfsburg Gute Beurteilung für Wolfsburger Ganztagsschulen

Über eine gute Beurteilung können sich die Wolfsburger Ganztagsschulen freuen. Eine Bestandsaufnahme der TU Dortmund hob die positive Entwicklung des Angebots in Wolfsburg hervor, zeigte aber auch einige Handlungsempfehlungen auf.

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Sprachen über die Ganztagsgrundschulen: Stadträtin Iris Bothe, Elvira Wallner und Karen Dohle vom Geschäftsbereich Jugend mit Ilse Kamski von der TU Dortmund (v.l.).

Quelle: Manfred Hensel

„Seit 2008 haben sich Ganztagsschulen in Wolfsburg zu einem Erfolgsmodell entwickelt“, freut sich Stadträtin Iris Bothe. Durchschnittlich nutzen 73 Prozent der Schüler das offene Ganztagsangebot, auch in diesem Jahr will die Stadt 4,2 Millionen Euro in Qualitätssicherung und Ausbau stecken. „Da wollten wir natürlich wissen, ob wir das Geld gut einsetzen“, betont Bothe. Der Bericht von Dr. Ilse Kamski gibt der Stadt recht: „Wolfsburg ist ein Vorreiter“, betont die Forscherin. Auch die gute Resonanz der Schüler lasse auf eine hohe Akzeptanz schließen. Inhaltlich sei das Angebot am Nachmittag sehr vielfältig. Den Eltern sei vor allem die Hausaufgabenbetreuung und eine verlässliche Betreuung bis 17 Uhr wichtig - und über genau das verfügen eigentlich alle Schulen in Wolfsburg, die meisten selbst in den Ferien.

Ilse Kamski zeigte aber auch Bereiche auf, die noch optimiert werden könnten. So zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen Lehrern im Vormittagsbereich und Pädagogen der Nachmittagsbetreuung. „Die Kür wäre eine inhaltliche Verzahnung von Unterricht und außerunterrichtlichem Bereich“, sagte sie. Doch das sei in der offenen Ganztagsschule, bei der nicht alle Schüler am Nachmittag mitmachen müssen, schwierig. Deshalb plädiert sie für die gebundene und damit verpflichtende Ganztagsschule. „Möglich gemacht haben wir diesen Schritt schon, die Entscheidung und das Tempo liegt aber bei den Schulen“, so Iris Bothe.

kau

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