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Stadt Wolfsburg Zukunft des Bewegungsbecken ist unklar – die Stadt ringt um Lösungen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Zukunft des Bewegungsbecken ist unklar – die Stadt ringt um Lösungen
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00:19 30.06.2018
Erstes Treffen: Eine Arbeitsgruppe diskutierte über die Zukunft des Schwefelbades, nachdem es Proteste (u.) gegen die Schließung gegeben hatte. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Was wird aus dem Bewegungsbad im Keller des Klinikums? Zum ersten Treffen einer Arbeitsgruppe, die nach Lösungen für Nutzer des sanierungsbedürftigen Beckens sucht, lud jetzt Sozialdezernentin Monika Müller ein.

Vertreter der Politik und des Klinikums waren ebenso dabei wie Maren Körber vom Schwefelbad, Mitarbeiter aus den Geschäftsbereichen Sport, Soziales und Gesundheit sowie Nutzer der Einrichtung auf dem Klieversberg.

Klinikumschef Wilken Köster hatte während der letzten Ausschusssitzung klargestellt, dass sein Haus das Becken aus medizinischer Sicht nicht mehr braucht. Für die Nachsorge sind Ärzte nämlich nicht zuständig. Das übernehmen andere Träger – wie das privatwirtschaftlich organisierte ZAR (Zentrum für Rehabilitation). Das allerdings war zum Treffen nicht eingeladen. „Das Gespräch mit Mietern und Anbietern ist erst der nächste Schritt“, sagt Monika Müller.

Ein Gutachter soll einen Kostenplan vorlegen

Kerstin Winkler, die als Sprecherin beim Protest gegen die Schließung im Klinikumsausschuss auftrat, war mit dabei. „Es ist nicht so viel in Bewegung gekommen, wie ich gehofft habe. Es war eher ein Kennenlernen“, resümiert sie. Einen konkreten Arbeitsauftrag aber gibt es: Ein Gutachter soll einen Kostenplan vorlegen und eine Schätzung abgeben, wie lange das Bewegungsbecken ohne Investitionen noch genutzt werden kann. „Wir brauchen keine goldenen Wasserhähne – es geht nur um Hygiene und Funktionstüchtigkeit“, betont Winkler.

Müller plädiert dafür, andere Kapazitäten zu nutzen – die Bäder in Fallersleben, Heiligendorf und Sandkamp vor allem, im Notfall auch das Badeland. Sie will sich umhören, welche weiteren Becken es gibt. Winkler verweist auf Hotels. „Die Rheumaliga hat sich früher im Holiday Inn getroffen“, weiß sie, betont aber: „Ein Becken nützt nichts ohne gute Physiotherapeuten.“

Eine große Hoffnung ist der Bau eines neuen, barrierefreien Bewegungsbeckens durch den VfL e.V. am Berliner Ring. „Ich glaube allerdings nicht, dass das so schnell realisiert werden kann, wie es gewünscht wäre“, zweifelt die Sozialdezernentin.

Von Andrea Müller-Kudelka

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