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Stadt Wolfsburg Günzel Graf von der Schulenburg ist gestorben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Günzel Graf von der Schulenburg ist gestorben
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00:01 28.07.2018
Dr. Günzel Graf von der Schulenburg: Im Alter von 84 Jahren verstarb er nach schwerer Krankheit. Quelle: Andreas Greiner-Napp
Nordsteimke

Wolfsburg trauert um Dr. Günzel Graf von der Schulenburg. Der 84-Jährige verstarb nach schwerer Krankheit im engsten Kreise der Familie. Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. August, um 12 Uhr in der Reithalle in Nordsteimke statt, anschließend wird er auf dem Familienfriedhof beigesetzt. Familie von der Schulenburg rechnet mit bis zu 400 Gästen.

„Mein Vater war ein Mensch, der immer nach vorn schaute“, beschreibt Günther Graf von der Schulenburg. Und jemand, der bei den Menschen beliebt war. Ein Wolfsburger durch und durch, der sich in vielen Vereinen ehrenamtlich engagiert hatte. Er war unter anderem Mitglied im DRK und Gesangsverein, übernahm als Unternehmer auch die Schirmherrschaft für die Drömlingmesse, sprach als Bewahrer seiner Familiengeschichte gern über die Geschichte des Wolfsburger Schlosses, das ihm sehr am Herzen lag. „Über den weißen Anstrich des Schlosses hat er sich schon sehr geärgert“, erinnert sich sein Sohn Günther.

Geboren im Schloss Wolfsburg

1934 kam Günzel Graf von der Schulenburg im Schloss Wolfsburg zur Welt – der letzte, der in diesen historischen Mauern geboren wurde. Der Roller, mit dem er als Jugendlicher durch das alte Gemäuer düste, ist im Stadtmuseum ausgestellt. Anfang der 1940er Jahre, zur Zeit des Nationalsozialismus und mitten im Krieg, musste die Familie das Schloss verlassen. Sie zog zunächst auf das Schloss Neumühle in der Altmark, später auf das Gut in Nordsteimke, wo Graf Günzel bis zuletzt lebte.

Die größte Leidenschaft des Grafen galt dem Pferdesport. Bereits als Kind lernte er in Vorsfelde das Reiten. Zu seinem 50. Geburtstag kaufte er sich eine Kutsche – und entdeckte eine neue Passion: das Gespannfahren. Im Jahr 2000 holte sein Sohn Günther die Vierspänner-WM nach Wolfsburg und richtete das Spektakel mit Spitzensportlern aus aller Welt gemeinsam mit ihm in Nordsteimke aus.

Der Graf als Funktionär im Pferdesport

Überhaupt lag ihm das Organisieren ebenso im Blut wie das Reiten und Gespannfahren. So richtete er etliche hochrangige Turniere aus, unter anderem auch jahrelang das nostalgische CIAT-Turnier auf dem Landesgestüt in Celle. Die 8. Auflage Ende August wurde am Donnerstag abgesagt. Als Funktionär im Pferdesport war er unter anderem im Fahrausschuss des Bundesverbands sowie als Vorsitzender des Fahrausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiter tätig.

Ebenso leidenschaftlich war er Land- und Forstwirt, der gräflichen Familie gehört größerer land- und forstwirtschaftlicher Grundbesitz in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Von Claudia Jeske

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