Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Guano-Apes-Gitarrist im WAZ-Interview
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Guano-Apes-Gitarrist im WAZ-Interview
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 03.06.2018
Still rockin’: Zum Stadtgeburtstag treten die Guano Apes in Wolfsburg auf. Quelle: Nancy Heusel
Anzeige
Wolfsburg

Sie sind das musikalische Highlight beim Stadtgeburtstag in Wolfsburg: Am 29. Juni treten die Guano Apes auf dem Rathausplatz auf. Die Band aus Göttingen ist ist schon lange im Musikgeschäft: 1994 gründeten Henning Rümenapp, Denis Poschwatta und Stefan Ude die Gruppe, Sängerin Sandra Nasic stieß nur wenig später dazu. 1996 gewannen sie den Nachwuchswettbewerb „Local Heroes“ und investierten das Preisgeld direkt ins erste Album „Proud Like A God“. Letztes Jahr feierte das Debüt-Album 20-jähriges Jubiläum, zur Feier touren die vier Musiker wieder. Ihr Gitarrist Henning Rümenapp sprach mit der WAZ über Bandgeschichte, Lernprozesse und Nazi-Tendenzen in der Musikszene.

Ihr habt euch vor über 20 Jahren gegründet, zwischenzeitlich habt ihr die Band aufgelöst, 2009 gab es das Comeback. Seid ihr noch die Alten?

Ja. Natürlich haben wir aber auch dazugelernt, sind handwerklich weitergekommen. Und gerade auf der Bühne ist zu spüren, wie sich die verschiedenen Epochen der Band vermischen.

Und die Fans, haben die sich verändert?

Die sind natürlich mit uns älter geworden. Wir sind sehr dankbar, dass sie uns die Treue gehalten haben, auch als wir nicht aktiv waren. Für viele gehört unsere Musik zu einer großartigen Zeit ihrer Jugend. Das war einer der Gründe, warum wir Lust hatten, wieder aufzutreten!

Macht es euch genauso viel Spaß wie früher?

Sogar mehr. Am Anfang, so mit 19, 20, haben wir uns verzettelt, haben zum Beispiel in den USA das erste Album promotet, während das zweite in Deutschland auf Nummer eins war. Aber inzwischen haben wir den Spaß wiederentdeckt und sind glücklich, auf so ein Erbe zurückschauen zu können.

Woher kommt der Name „Guano Apes“?

Wir brauchten einfach einen Namen! Vor den ersten Konzerten kamen die Veranstalter auf uns zu und fragten: Was sollen wir denn jetzt aufs Plakat schreiben? Dennis wollte gerne etwas mit I, aber I klang mir zu spitz, deshalb hab ich gesagt: Lass uns doch was mit A, O und U nehmen, zum Beispiel „Guano Apes“. Am Ende haben wir gesagt: Ach komm, dann nehmen wir halt das – wir können es ja später noch ändern!

Mal rein hypothetisch: Würdet ihr bei einer Veranstaltung auftreten, bei denen auch umstrittene Künstler wie Farid Bang und Kollegah oder die Band Freiwild teilnehmen?

Ich denke, es ist besser, aufzutreten und sich zu positionieren, als sich auszuschließen und Scheuklappen aufzusetzen. Genauso kann man auch drüber streiten, ob man jetzt in Russland oder der Ukraine auftritt. Aber letztlich würden wir mit einem Boykott den Leuten schaden, die mit uns zusammen einen tollen Abend haben wollen.

Von Frederike Müller

Das Kulturzentrum Hallenbad erweitert seine musikalischen Facetten um ein weiteres Format. Bei der neuen Konzertreihe „Funk & Soul“ ist der Name Programm. Den Auftakt macht das Konzert der Band „Electro Deluxe“ am Freitag, 28. September.

31.05.2018

10.500 Euro in Bar hielt Sina Wydra vom Roten Kreuz Wolfsburg in der Hand, als sie wie jeden Morgen die Post öffnete. Weder Absender noch ein Brief waren dabei. Immer wieder haben Wolfsburger Institutionen und Vereine in der letzten Zeit hohe Spendensummen erhalten.

31.05.2018

Tolle Bilanz für „Scavenger Hunt“: 1200 Wolfsburger machten bei der ersten digitalen Schnitzeljagd mit. Sieger ist das Team Elmo. Die offizielle Siegerehrung findet beim Festwochenende zu „80 Jahre Wolfsburg“ am Samstag, 30. Juni, um 11.30 Uhr auf der Bühne am Rathausplatz statt.

31.05.2018
Anzeige