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Grundwasser-Gutachten: PUG wittert Probleme

Wolfsburg Grundwasser-Gutachten: PUG wittert Probleme

Will die Stadtverwaltung bei Planungen für den Neubau auf der Dreiecksfläche an der Schulenburgallee (nahe Fuhrenkamp) etwas verheimlichen? Diese Vermutung legt eine Anfrage der PUG nahe.

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Bauplatz an der Schulenburgallee: Bürger und PUG misstrauen den Versicherungen, der Grundwasserspiegel werde nicht beeinflusst.

Quelle: Britta Schulze

Nordstadt-Fraktionssprecher Bernd Riebau kritisiert, dass die vom Investor beauftragte Untersuchung zum Grundwasser nicht veröffentlicht wird. Er sagt: „Nach der Lektüre der 13 Seiten wird klar, warum ein Interesse besteht, dass einige Schlussfolgerungen möglichst lange unter Verschluss bleiben sollen.“

Die Untersuchung liegt den Ortsratspolitikern zwar vor, sprechen dürfen sie über den Inhalt öffentlich aber nicht. Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer (SPD) ist sauer über Riebaus Vorstoß: „Das trägt nur zur Verunsicherung bei. Da gibt es keinen Skandal.“ Investor Thorsten Schmidt habe den Anliegern, die unter anderem Grundwasser-Probleme befürchten, sogar angeboten, dass sie sich die Untersuchung durch den Gutachter erläutern lassen können. „Nur verteilt wurde das Papier nicht.“

Eine Bürgerin hatte beim Info-Abend der Verwaltung in der Nordstadt nachgefragt und erhielt die Antwort, die Stadt müsse die Untersuchung erst selbst prüfen. Es seien aber keine negativen Auswirkungen auf die Grundwasserbestände zu erwarten.

Riebau wundert sich über dieses Urteil: „Wie ist das möglich, obwohl verwaltungsintern noch nicht geprüft wurde?“ Als Gutachten könne die Untersuchung gar nicht bezeichnet werden. Was ihm persönlich fehlt: eine Analyse des Wasserdrucks, der Durchflussmenge sowie von Grundwasserschwankungen durch Peilbrunnen direkt auf der Dreiecksfläche, auf der gebaut werden soll.

Stadtsprecher Ralf Schmidt wollte sich gestern nicht zur Sache äußern: „Weil es sich um eine Anfrage an den Ortsrat handelt, wird die Stadt zunächst auch dem Ortsrat antworten.“

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