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Grundstein für Nordkopf-Tower: Sinnbild für Stadtentwicklung

Wolfsburg Grundstein für Nordkopf-Tower: Sinnbild für Stadtentwicklung

Wolfsburg. Als ein „Sinnbild für die Weiterentwicklung der Stadt“ hat Oberbürgermeister Klaus Mohrs am Mittwoch den neuen Nordkopf-Tower von Stadtwerken und LSW bezeichnet.

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Startschuss für den Nordkopf-Tower: Die Grundsteinlegung des neuen Verwaltungs- und Kundencenters von Stadtwerken und LSW fand am Mittwoch statt.

Quelle: Manfred Hensel

Doch das neue Center hat auch ganz praktische Aspekte als eine zentrale Anlaufstelle mit kurzen Wegen für alle Kunden.

Bis 2017 errichten die Stadtwerke den 25-Millionen-Neubau als Verwaltungs- und Kundencenter für sich selbst und die LSW (siehe Info unten), gestern fand die Grundsteinlegung statt. Zentral, kundenorientiert und ein sichtbares Zeichen für das Zusammenwachsen von Stadtwerken und LSW, so charakterisierte LSW-Geschäftsführerin Sybille Schönbach den Sinn des Hochhauses direkt zwischen Phaeno und dem alten Stadtwerke-Hochhaus. Das alte Haus bleibt stehen, wird nach dem Umzug der Mitarbeiter entkernt und grundsaniert. Auch das gehört zum Konzept der Neuausrichtung - schließlich solle das neue Verwaltungs- und Kundencenter der Versorgungsunternehmen „energetischen Vorbildcharakter haben“, unterstrich Mohrs.

Der stellvertretende LSW-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Söhlke freute sich, dass nach „holprigem Start“ - seit 2005 waren ein halbes Dutzend Entwürfe diskutiert und verworfen worden - nun ein zukunftsweisender Bau entstehe, der auch die enge Kooperation zwischen Stadtwerken und LSW sichtbar werden lasse. Auch Stadtwerke-Vorstand Dr. Frank Kästner bezeichnete die gestrige Grundsteinlegung aus ähnlichen Gründen als „ganz besonderen Tag“.

Einzelhandelsflächen wird es im Neubau entgegen ursprünglichen Überlegungen zwar nicht geben, dafür aber ein Restaurant.

Infos zum Nordkopf-Tower:

  • Der neue „ Nordkopf-Tower “ entsteht als 34 Meter hohes, zehngeschossiges Verwaltungshochhaus.
  • Zudem entsteht ein Flachbau mit vier Geschossen und eine zweigeschossige Anbindung an den Altbau. In einer Parkpalette entstehen zudem 120 Stellplätze.
  • Bauherr sind die Stadtwerke, die Kosten werden auf 25 Millionen Euro plus 3,8 Millionen für die Parkpalette veranschlagt.
  • Die Grundsteinlegung fand gestern statt. Der Rohbau soll im Mai 2016 stehen, die Gesamtfertigstellung ist für den Herbst 2017 geplant.
  • Die Nutzfläche des Hauses beträgt gut 11.000 Quadratmeter. Knapp 400 Mitarbeiter sollen dort ihre Arbeitsplätze erhalten.
  • Der Bau entsteht als Stahlbetonkonstruktion. Sie ruht auf 64 Pfählen, die bis zu 34 Meter tief in den Boden getrieben werden.
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