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Grünes Licht für Flüsterasphalt auf der A39

Wolfsburg Grünes Licht für Flüsterasphalt auf der A39

Wolfsburg. Auf Wunsch der Stadt Wolfsburg verbaut die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im kommenden Sommer auf der A39 zwischen Wolfsburg-West und Mörse so genannten Flüsterasphalt.

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Soll leiser werden: Flüsterasphalt auf der A39 soll den Autobahnlärm um 3 bis 5 Dezibel reduzieren.

Der ist nicht teurer als herkömmlicher Asphalt, hält aber nur halb so lang - acht Jahre. Die Erneuerung 2024 zahlt dann Wolfsburg. Diesem Vorschlag der Verwaltung stimmte der Umweltausschuss gestern einstimmig zu. Denn: „Mit Schallschutzwänden kommen wir an dieser Stelle nicht weit“, betonte Umweltamtsleiter Horst Farny. „Die Wohnbebauung ist zu weit weg.“

Der Flüsterasphalt (in Fahrtrichtung Braunschweig) hingegen sei für jeden „spür- und messbar“. Er reduziere den Autobahnlärm um 3 bis 5 Dezibel. „Der Asphalt ist vergleichbar mit dem auf der Braunschweiger Straße“, so Farny. Allerdings müsste er in etwa acht Jahren schon wieder erneuert werden. Die Kosten liegen bei rund 680.000 Euro, die Stadt Wolfsburg muss dann zahlen. Erst die Deckensanierung danach (etwa 2032) zahlt wieder das Land.

Detlef Conradt (SPD) wäre ein Tempo-Limit lieber: „Das reduziert den Lärm und erhöht die Sicherheit.“ Für Farny ist das keine Option: „Wir sind schon froh, dass das Land der Reduzierung auf Tempo 100 vor zwei Jahren zugestimmt hat.“

  • Weiteres Thema im Umweltausschuss war die Renaturierung der Aller zwischen Vorsfelde und Schloss. Hansgeorg Pudack (Umweltamt) schlug vor, den vorhandenen, sehr geraden Flusslauf an einigen Stellen schlangenförmig umzubauen. Vorteile: Die Aller hätte einen höheren Wasserstand, böte mehr Hochwasserschutz, fließe natürlicher. Die Kosten schätzt Horst Farny auf 1,2 Millionen Euro - bis zu 90 Prozent davon könnten es als Zuschuss geben.
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