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Stadt Wolfsburg Grüne Tonne: Immer wieder Probleme mit Plastik im Biomüll
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Grüne Tonne: Immer wieder Probleme mit Plastik im Biomüll
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22:24 20.06.2018
Biomüll in der grünen Tonne: Auch Sammelbeutel aus Plastik gehören hier nicht rein – im Zweifelsfall wird der Behälter bei der Leerung stehen gelassen. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

„Es liegt in der Natur der Sache, dass Kunststoffabfälle, insbesondere Plastiktüten, nicht kompostierbar sind“, sagt Dr. Herbert Engel, Chef der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS). Daher werden die Tonnen schon bei der Leerung stichprobenartig kontrolliert und notfalls stehen gelassen.

Auf der Kompostieranlage findet eine weitere Kontrolle statt, bei sehr hohem Plastikanteil und anderen massiven Fremdstoffen wird der Müll verbrannt. Einzelne grobe Fremdstoffe wie Plastiktüten können zwar zum Teil ausgesiebt werden, insgesamt erfordere das Aussortieren von Kunststoff oder auch Glas laut Dr. Engel einen „unverhältnismäßig hohen Aufwand“.

Eine vollständige Zerkleinerung des Bio-Mülls findet in Wolfsburg generell nicht statt. WAS-Chef Dr. Herbert Engel erläutert: „Je kleiner Fremdstoffe im Kompost sind, umso schwieriger ist es, sie aus dem Kompost herauszutrennen. Deshalb wird während der Kompostierung weitestgehend auf die Zerkleinerung des Materials aus den Biotonnen verzichtet.“

Der gereinigte Kompost unterliegt am Ende einer weiteren Kontrolle durch Labore und hält die bundesweit standardisierten Gütekriterien ein, er wird zum Teil sogar im Biolandbau eingesetzt.

Übrigens sorgt nicht nur Plastik in der grünen Tonne für Probleme, sondern auch hygienisch bedenklicher Abfall wie zum Beispiel Hundekot oder Katzenstreu. Dr. Engel: „Solche Abfälle gehören in die Restmülltonne.“

WAZ-Info: Grüne Tonne

Grüne Tonnen sind für viele Wolfsburger ein Reizthema, vor allem bei hohen Temperaturen kommt es zu Geruchsbelästigung und Fliegenmaden. Was kann man tun?

Geruchsbelästigung: Biotonne nach der Leerung mit speziellen Papiereinsätzen auskleiden, die im Handel erhältlich sind. Nasse, faulende und geruchsintensive Küchenabfälle in Altpapier einwickeln (kein Hochglanzpapier). Baum- und Strauchschnitt zugeben, um nasse mit trockenen Abfällen zu mischen. Biotonne möglichst an schattigen und kühlen Plätzen aufstellen.

Madenvorsorge: Tonne geschlossen halten, damit keine Fliegen eindringen können; Biomüll aus dem Haushalt täglich in die Tonne leeren, Tonne und Sammelgefäße aus dem Haushalt wie zum Beispiel Eimer regelmäßig reinigen.

Madenbefall: Algenkalk oder Gesteinsmehl in die Biotonne streuen, Essigwasser innen am Tonnenrand versprühen, Maden mit einer Lösung aus Spülmittel in Wasser und etwas Spiritus einsprühen, Maden aus geleerter Biotonne in die Kanalisation spülen.

Von Carsten Baschin

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