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Stadt Wolfsburg Großes Bürgerfest: Westhagen wird 50
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Großes Bürgerfest: Westhagen wird 50
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20:29 08.06.2016
Gemeinsam für ihren Stadtteil: Die Organisatoren des Bürgerfestes freuen sich auf ein großes Programm und viele Besucher an diesem Wochenende. Quelle: Britta Schulze
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„Wir freuen uns sehr, dass es am Samstag durchgängig von 13 bis 22 Uhr ein Bühnenprogramm gibt“, sagte Karen Schulz vom Stadtteilbüro gestern Nachmittag. Knapp zwei Dutzend Mitwirkende, darunter auch Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth, waren auf den Marktplatz zum Brunnen gekommen, um noch einmal kräftig die Werbetrommel für das bevorstehende Festwochenende zu rühren.

Die Besucher können sich auf der Länge vom Marktplatz bis zum Roten Platz auf viele Aktionen und kulinarische Leckerbissen freuen. Das Bühnenprogramm startet am Samstag um 13 Uhr. Mit dabei ist reichlich Musik: Auftritte haben unter anderem verschiedene Schulen und Kindertagesstätten aus Westhagen, die trommeln, tanzen und singen. Spaß und gute Laune versprechen auch die Musikgruppe „Saitensprung“, die Square-Dance-Gruppe Dancing Dragonflies Wolfsburg, die Tanzgruppe „Kadrill“ und die Band „Featuring Tante Tine“. „Ein Höhepunkt wird das Feuerwerk gegen 22 Uhr“, kündigt Ludmilla Neuwirth an.

Am Sonntag sind ab 9.30 Uhr eine ökumenische Andacht und ein gemeinsames Bürgerfrühstück auf dem Marktplatz angesagt. Anmeldungen für das Frühstück, bei dem Speisen und Getränke mitgebracht werden müssen, sind noch möglich per E-Mail an gutenmorgen@westhagen.net . Sonntagmorgen gibt es auch eine Geburtstags-Torte - mit Westhagen-Logo“, freut sich Neuwirth.

joe

„Tolles Beispiel für Beteiligung von Bürgern“

Sie kennt Westhagen und seine Bürger. Seit 2004 arbeitet Karen Schulz im Stadtteilbüro. Die WAZ-Redakteur Jörn Graue sprach mit ihr über ihre Arbeit und das Bürgerfest.

WAZ: Womit beschäftigen Sie sich als Stadtteilmanagerin genau?
Schulz: Eine wesentliche Aufgabe im Zuge des Programms Soziale Stadt ist es, bauliche Gegebenheiten aus den 1970er-Jahren an die heutige Zeit anzupassen und mehr Freiräume zu schaffen. Hier haben wir in der Vergangenheit eine Menge erreicht. Nach der Halberstädter Straße soll es als nächstes um die Überquerung am Dresdener Ring gehen.
WAZ:  Westhagen ist für mich ...
Schulz: ... ein Paradebeispiel für gelungene Bürgerbeteiligung und das Zusammenwirken von öffentlichen Institutionen und Privatpersonen. Dass sich Bürger aktiv in ihrem Stadtteil einbringen, finde ich besonders wichtig. 
WAZ:  Worauf freuen Sie sich beim Bürgerfest am meisten?
Schulz: Ich freue mich sehr darüber, dass wir gemeinsam ein so umfangreiches Programm mit vielen Mitwirkenden aus Westhagen auf die Beine stellen konnten.

Ein historischer Blick auf die baulichen Anfänge Westhagens Ende der 1960er Jahre: In diesem Jahr besteht der Stadtteil seit fünf Jahrzehnten.

Auch 1966 war Wohnraum knapp: Westhagen entsteht

Der Bau funktionaler Häuser war Mitte der 1960er-Jahre das Gebot der Stunde, denn auch damals war Wohnraum knapp in Wolfsburg. 1966 beschloss der damalige Stadtrat den ersten Bebauungsplan für das neue Quartier – die Geschichte Westhagens beginnt.

1969 bestimmten Betonmischer, Steine und Kräne das Bild am Rande der Kernstadt. Schon bald darauf fanden die ersten Bewohner an Stralsunder Ring und Eisenacher Straße ein neues Zuhause. In den 1970ern entwickelte sich der Stadtteil baulich rasant weiter: Im März 1972 eröffneten die ersten Geschäfte im ersten Einkaufszentrum, 1974 startete das Freizeit- und Bildungszentrum. Unzählige Schülergenerationen erinnern sich an ihre Zeit im Schulzentrum Westhagen, das 1967 fertiggestellt wurde, und inzwischen Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule heißt.

In der jüngeren Vergangenheit wurden immer wieder unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt, um den Stadtteil baulich aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Dazu zählten unter anderem die Begrünung der Wohnanlagen und die Gestaltung von Wald- und Erholungsgebieten.

Sie kennt Westhagen und seine Bürger. Seit 2004 arbeitet Karen Schulz im Stadtteilbüro. Die WAZ sprach mit ihr über ihre Arbeit und das Bürgerfest.

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