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Großer Sanierungs-Herbst im Badeland

Rutsche, Sauna, Umkleiden Großer Sanierungs-Herbst im Badeland

Großer Sanierungsherbst im Wolfsburger Badeland: Trichterrutsche, Panoramasauna und die Umkleiden werden umgebaut und saniert.

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Wichtiges Vorhaben: Badeland-Betriebsleiter Torsten Krier zeigt die Umkleidekabinen, die erneuert werden.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Im Herbst wird im Badeland nicht nur die gefährliche Trichterrutsche umgebaut, auch die beliebte Panoramasauna wird aufgefrischt. Die vielleicht wichtigste Maßnahme aus Sicht des Betreibers: Die arg in die Jahre gekommen Umkleidebereiche werden endlich erneuert. Besucher müssen in dieser Zeit allerdings mit Einschränkungen rechnen.

Zwei Jahre lang ist die Trichterrutsche mittlerweile gesperrt, weil sich immer wieder Badegäste verletzten (WAZ berichtete mehrfach). Ab etwa Mitte September wird die Rutsche komplett entschärft und zur Familien-Rutsche umgebaut; die Kosten von 170.000 Euro teilen sich die Stadt und der Rutschen-Hersteller, dem ein Gutachter Konstruktionsfehler bescheinigte. „Anfang November sollte der Umbau abgeschlossen sein“, hofft Betriebsleiter Torsten Krier. Bereits ab 27. Juli wird die bei den Kunden äußerst beliebte Panorama-Sauna mit Blick über den Allerpark aufgefrischt, sie bleibt dann für zwei Wochen geschlossen.

Die vielleicht wichtigste Maßnahme: Die Umkleidebereiche werden komplett neu gestaltet. Nach 15 Jahren gab es immer mehr Beschwerden: zu klein, zu dunkel, teils kaputte Verriegelungen – „auf die Neugestaltung freuen wir uns wirklich“, sagt Torsten Krier. Aus den insgesamt rund 50 Umkleidekabinen auf zwei Ebenen werden zum Schluss zwar nur noch 35. Sie aber werden größer als bisher, so dass auch Paare oder Eltern mit Kind gemeinsam rein passen. Zudem wird ein Lichtband an der Decke installiert, das für besser Ausleuchtung sorgt. Der kleine Haken an der Sache: Ab Anfang September müssen die beiden Umkleidebereiche nacheinander für jeweils zwei Wochen komplett geschlossen werden, auch die dazu gehörigen Schränke und Sanitäranlagen stehen dann nicht zur Verfügung. Folge: das Badeland reduziert seine Besucherkapazität einen Monat lang von rund 1400 auf etwa die Hälfte.

Aber wenn alles glatt geht, präsentiert sich das Spaßbad rechtzeitig zur Wintersaison wieder in bestem Licht.

Von Ulrich Franke

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