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Großer Blitzer-Marathon: Keiner trat aufs Gaspedal

Wolfsburg Großer Blitzer-Marathon: Keiner trat aufs Gaspedal

Der große Blitzer-Marathon in Wolfsburg hatte gestern ein mehr als eindeutiges Ergebnis: Die Autofahrer hatten sich die mehrfachen Ankündigungen der bundesweiten Aktion ganz offenbar zu Herzen genommen.

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Blitzer-Marathon: Polizei (links) und Stadt kontrollierten mit Radarpistole und Messwagen, aber die meisten Autofahrer waren gewarnt und fuhren langsam.

Quelle: Photowerk (bs/mv)

Sowohl Stadt als auch Polizei verzeichneten trotz stundenlanger Kontrollen ganz wenige Verstöße.

Das ging schon am frühen Morgen los. Ab 6 Uhr stand die Stadt mit der mobilen Radar-Tonne auf der K 70 zwischen Ehmen und Fallersleben, Ergebnis: „Alle sind geschlichen, es wurde nicht ein einziger Verstoß festgestellt“, sagt Stadt-Sprecherin Elke Wichmann. Pech: Beim Verladen ging der Messcontainer kaputt und war damit für den Rest des Tages aus dem Rennen.

Die Stadt setzte weiter den Blitzer-Wagen ein, die Polizei war mit mehreren Teams mit Radarpistolen unterwegs. Überall tagsüber das gleiche Ergebnis: Auf der B 188 wurde bei über 100 Kontrollen nicht eine einzige Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt, auf der Tangente Richtung Gifhorn tappte in 75 Minuten nur eine Polo-Fahrerin (36) in die Falle - 104 statt 70 km/h, Bußgeld 120 Euro und drei Punkte in Flensburg.

Polizeisprecher Thomas Figge: „Ein solches Verkehrsverhalten würden wir uns durchaus häufiger wünschen.“

(fra/kn)

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