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Große Mückenplage im Spätsommer: Viele Wolfsburger haben einen Stich

Wolfsburg Große Mückenplage im Spätsommer: Viele Wolfsburger haben einen Stich

Jetzt stechen sie doch noch zu: Bislang traten die Mücken eher sporadisch auf, doch im Spätsommer werden sie für die Wolfsburger zur echten Plage. Schuld ist das warme und feuchte Klima.

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Kampf der Mückenplage: Bezirks-Apotheker Jürgen Lübeck zeigt Mittel.

Quelle: Boris Baschin

„Unsere Mitarbeiter sind total zerstochen. Abends flüchten einige Gäste aus dem Biergarten vor den Mücken sogar nach drinnen“, sagt Gastronomin Heidrun Gehrmann vom Fallersleber Brauhaus. Der Biergarten liegt direkt neben dem Schlossteich, einem Paradies für die lästigen Blutsauger. Auch am WakePark im Allerpark stechen die Insekten ordentlich zu. „Wenn es dunkel wird, werden sie besonders lästig und aggressiv“, weiß Inhaber Michel Sieratzki.

Bezirksapotheker Jürgen Lübeck war schon drauf und dran die Mückenschutzmittel wegzuräumen: „Doch zum Saisonende steigt die Nachfrage jetzt nochmal ordentlich an, es ist warm und feucht, ideales Klima für die Blutsauger.“ Neben dem altbewährten Autan oder Anti-Brumm empfiehlt er auch Armbänder mit Duftstoffen. „Die können bei kleinen Kindern oder Menschen mit Hautproblemen helfen“, so Lübeck.

Reinhold Schultz, Vorsitzender des Naturschutzzentrums, gibt Tipps zum Schutz vor der Hausmücke: „Wasseransammlungen im eigenen Garten vermeiden. Wasser in Vogeltränken, Gießkannen oder Pflanzgefäßen auskippen und die Regentonne richtig abdecken, denn dort sammeln sich Mücken besonders gern.“

Die Naturschützer lehnen den Einsatz einer Chemie-Keule gegen Mücken ab, Stadtsprecherin Elke Wichmann bestätigt, dass die Stadt zurzeit auch nicht über größere Maßnahmen zur Mückenbekämpfung nachdenkt. Allenfalls über das Aussetzen von Fischen in den Wolfsburger Teichen zur Larvenvernichtung. „Die Mücken sind zwar lästig, allerdings nach wie vor ungefährlich“, so Wichmann.

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