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Stadt Wolfsburg Große Benefiztour: Wilfried Froberg sammelt für krebskranke Kinder
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Große Benefiztour: Wilfried Froberg sammelt für krebskranke Kinder
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00:16 03.06.2017
Auf Tour für den guten Zweck: In seinem Hanomag von 1967 fährt Wilfried Froberg quer durch Deutschland, um Spenden zugunsten von krebskranken Kindern zu sammeln.
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Die Idee hat einen traurigen Hintergrund: Froberg ist selbst an Krebs erkrankt, bei einem Krankenhaus-Aufenthalt lernte er den Patienten Paul kennen. Beide freundeten sich an und für beide stand fest: Wenn wir aus der Klinik rauskommen, machen wir eine Benefiztour, um Geld für eine gute Sache zu sammeln. Paul ist mittlerweile verstorben, deshalb ist Froberg allein unterwegs.

Für Froberg war es fast keine Frage, dass er diese 4700 Kilometer lange Tour mit einem Trecker macht - er liebt Traktoren. Sieben besaß er bereits, verkaufte sie aber nach seiner Krebs-Diagnose. Nun legte sich der Rentner einen Hanomag zu, und zwar genau den, der er vor seiner Krankheit schweren Herzens verkauft hatte. „Ich musste ihn total aufmöbeln“, sagt der einstige Schwimmmeister, der seine Ausbildung 1966 im VW-Bad gemacht hat. Er machte den Hanomag, Baujahr 1967, wieder flott. Sogar die Fahrt über den Brocken meisterte der Hanomag prima. „Ich konnte nur Schritttempo fahren und weil es so eng auf der Straße war, konnte mich kein Autofahrer überholen. Aber niemand hupte“, erzählt er.

Die Reise mit dem Hanomag ist nicht besonders komfortabel: An den ersten Tagen nach dem Start im heimischen Göppingen saß Froberg rund 80 Kilometer und achteinhalb Stunden auf dem harten Sitz. Doch das war zu viel. „Ich habe mein Tagespensum auf 50 Kilometer und sechs Stunden reduziert“, erklärt Froberg.

Am Sonntag oder Montag geht es weiter nach Hitzacker - je nach Wetter: „Hitzacker muss traumhaft schön sein, das muss ich mir ansehen.“ Dann geht es Richtung Norden nach Cuxhaven, dann ins Rheinland, an die Mosel, nach Mainz, Freiburg und über das Allgäu wieder ins heimische Göppingen. „Im August will ich wieder zu Hause sein“, so Froberg. Mit einer möglichst hohen Spendensumme im Gepäck.

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