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Stadt Wolfsburg Großbrand in Nordsteimke: Feuer richtet Millionenschaden an
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Großbrand in Nordsteimke: Feuer richtet Millionenschaden an
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18:03 30.01.2017
Großbrand in Nordsteimke: Eine Tischlerei und ein Wohnhaus wurden völlig zerstört. Quelle: Kevin Nobs
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Wolfsburg

Kurz vor 6 Uhr morgens wurde das Feuer in der Tischlerei in der Steinbeker Straße gemeldet. Nach und nach wurden neben der Berufsfeuerwehr auch immer mehr Freiwillige Feuerwehren alarmiert, um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Sägespäne, Lacke und andere Betriebsstoffe machten den Kampf gegen die Flammen, die auch auf das zum Komplex gehörende Doppelhaus übergriffen, unglaublich schwierig. Hinzu kamen verschlossene Sicherheitstüren in dem Betrieb, die Feuerwehr versuchte zeitweise, sich mit Äxten und Kettensägen den Weg zu bahnen. „Gegen 10.30 Uhr war das Feuer schließlich unter Kontrolle“, teilt der städtische Kommunikationschef Dennis Weilmann mit. Also viereinhalb Stunden nach der Alarmierung.

Aber auch Stunden später war die Feuerwehr noch im Einsatz, Nachlöscharbeiten und die Suche nach Glutnestern in den Trümmern standen an – trotz zehntausender Liter Löschwassers. Am Nachmittag wurden die ursprünglichen Einsatzkräfte durch weitere Freiwillige Feuerwehren abgelöst. Am späten Abend war sogar eine Brandwache für die Nacht im Gespräch.

Durch das Feuer an sich wurde niemand verletzt. Nach Angaben der Stadt Wolfsburg wurde aber ein Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr bei den Löscharbeiten leicht am Bein verletzt. Neben den Gebäuden wurden auch zwei Fahrzeuge ein Raub der Flammen, ein Caddy und ein Audi A5, die beide direkt neben der Tischlerei standen. „Der Schaden liegt auf jeden Fall über einer Million Euro“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Brandexperten der Polizei verschafften sich einen ersten Eindruck, der Einsatzort wurde beschlagnahmt. Ein Brandsachverständiger wird hinzugezogen. Erst die Untersuchungen werden auch zeigen, ob das schwer beschädigte Doppelhaus jemals wieder bewohnt werden kann.

Neben der Berufsfeuerwehr waren zwischenzeitlich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Reislingen, Vorsfelde, Fallersleben, Nordsteimke, Barnstorf, Ehmen, Hehlingen und Königslutter (Landkreis Helmstedt) sowie die VW-Werksfeuerwehr vor Ort. Im Einsatz waren zu Spitzenzeiten fast 150 Feuerwehrmänner, 30 mit Atemschutz, außerdem der Rettungsdienst, die Malteser und das THW.

Auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs machte sich vor Ort ein Bild über das Ausmaß des Brandes.  „Mein Dank gilt allen Einsatzkräften. Sie haben unter schweren Bedingungen äußerstes geleistet. Dafür verdienen sie Respekt und Anerkennung“, erklärte Mohrs. „Erneut haben die Hilfskräfte in dieser Stadt bewiesen, dass sie in schwierigen Situationen gut und eng zusammenarbeiten.“

Gewaltig war die Rauchsäule, die sich über dem Ort bildete. Sie war kilometerweit zu sehen, auch über der Landesstraße aus Richtung Steimker Berg lag der Rauch. Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Zahlreich besorgte Nachfragen gab es von Eltern der Kindertagesstätte. Die liegt aber weit genug von der Einsatzstelle entfernt.

kn/fra

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