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Stadt Wolfsburg Großbrand in Heiligendorf: Handwerker vor Gericht
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Großbrand in Heiligendorf: Handwerker vor Gericht
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23:55 11.03.2014
Quelle: Manfred Hensel
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2003 waren Kamin, Schornstein und das Abgasrohr in dem Holzständerhaus nachträglich eingebaut worden - durch Fachfirmen zwar, dennoch stümperhaft. Ein Sachverständiger führte aus, dass das bis zu 400 Grad heiße Abgasrohr direkt an einem Holzbalken entlang lief - sechs Jahre später kam es nach einem Schwelbrand zu dem Großfeuer, Schaden: über 300.000 Euro.

Dass es dennoch zur Einstellung kam, begründete der Vorsitzende Richter damit, dass „offenbar etliche Menschen Fehler gemacht hatten, die beiden Angeklagten eher einen sehr geringen Anteil daran hatten“, Der Firmenchef war bereits 2011 zu 8000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Und: Der Gutachter kritisierte überdeutlich den zuständigen Schornsteinfeger, der die Anlage abgenommen hatte. Zwingend wäre nach seinen Worten eine Zwischenabnahme bei noch geöffneter Wand gewesen, bei der der Pfusch hätte auffallen müssen: „Ich gehe davon aus, dass es diese Zwischenprüfung nicht gab.“

Alles wenig tröstlich für die Hausbesitzerin (54), die sich noch heute zivilrechtlich um die Schadens-Wiedergutmachung streiten muss.

Menschlich zeigte sie sich enttäuscht: „Jeder macht Fehler, aber dann muss man dazu stehen. Bei mir hat sich bis heute niemand entschuldigt.“

fra

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