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Stadt Wolfsburg Großbaustelle: Trotzdem Knöllchen am Klinikum
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Großbaustelle: Trotzdem Knöllchen am Klinikum
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23:00 06.03.2015
Parkplatznot am Klinikum: Wegen der Kreiselbaustelle fehlen dutzende Stellflächen. Mitarbeiter und Besucher sind stinksauer. Quelle: Photowerk (bs)
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Seit einigen Wochen sind Bauarbeiter und Bagger auf dem ehemaligen Vorplatz mit Buswartehaltestelle aktiv: „Wir bauen hier einen Kreisverkehr“, so die Bauarbeiter. „Im Juni oder Juli werden wir fertig sein.“ Bis dahin dürfte es weiter jeden Tag Ärger geben: „Hier herrscht eine akute Parkplatznot“, stöhnte eine Klinikumsmitarbeiterin auf dem Weg zum Auto. „Ab acht Uhr morgens ist alles dicht. Ich bin jeden Tag eine Stunde vor Arbeitsbeginn da, um überhaupt einen Stellplatz zu bekommen.“

Richtig sauer ist auch Christopher Lärz: „Ich muss mit meiner hochschwangeren Frau regelmäßig zur Untersuchung ins Klinikum.“ Weil kein Parkplatz frei war, stellte er sich mit zwei Rädern auf den Gehweg: „Ich habe niemanden behindert“, beteuert er. Trotzdem bekam er ein Knöllchen: 20 Euro. Auch Loreno Rossi platzte der Kragen: „Meine Frau liegt im Krankenhaus, ich will sie besuchen. Weil kein Parkplatz frei war, habe ich mich an den Straßenrand gestellt - 15 Euro Bußgeld.“ Beide bitten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes: „Bitte drückt ein Auge zu, wenn niemand behindert wird.“ Dort verweist man auf die Straßenverkehrsordnung: Falsch parken sei nunmal nicht erlaubt. Thomas Helmke, Sprecher des Klinikums, kann die Wut von Mitarbeitern, Patienten und Besuchern verstehen: „Für Kurzzeitparker sind in der Regel in der Tiefgarage noch Plätze frei. Die erste Stunde ist kostenlos.“ Ansonsten verweist er auf die Zukunft: Die Stadt baue „bald“ eine Parkpalette mit 365 Stellplätzen.

Bis dahin steigt der Blutdruck weiter.

Da kam einiges zusammen: Am späten Donnerstagabend zog die Polizei einen 35 Jahre alten Gifhorner aus dem Verkehr. Der Mann saß bekifft am Steuer eines Passats,  zeigte einen vermutlich gefälschten Führerschein vor und hatte einen Elektroschocker dabei, der als Taschenlampe getarnt war.

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