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Stadt Wolfsburg Grippewelle - Klinikum Wolfsburg isoliert betroffene Patienten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Grippewelle - Klinikum Wolfsburg isoliert betroffene Patienten
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17:36 27.02.2018
Klinikum Wolfsburg: Für die Patienten mit „echter“ Grippe wurde jetzt eine Isolierstation eingerichtet. Zurzeit werden zehn Betroffene behandelt.  Quelle: Kevin Nobs/DPA
Wolfsburg

 Mit der Installation eines „Infektionsmanagementteams“ hat das Klinikum am Montag auf die grassierende Grippewelle reagiert – auch an Wolfsburg geht die Influenza nicht vorbei. Allerdings: Mit aktuell zehn Patienten mit gesicherter Diagnose hält sich die Zahl der Erkrankten dort in Grenzen, Fälle mit schwerem Verlauf habe es bislang nicht gegeben. Tenor: Verstärktes Augenmerk auf Hygiene ja, Grund zur Sorge nein.

Das Infektionsmanagementteam tagt täglich, um die aktuelle Situation zu besprechen. Fakt: Zurzeit zehn Patienten mit Diagnose „echte“ Grippe, täglich ein halbes Dutzend Verdachtspatienten in der Notaufnahme, bisher aber keine schweren Fälle, die auf der Intensivstation hätten behandelt werden müssen. Betroffene werden allerdings zum Schutz anderer Patienten auf einer Isolationsstation untergebracht, wo das Personal aufgestockt wurde. Und täglich aufs neue entscheidet das Managementteam, ob geplante operative Eingriffe – die nicht dringlich sind – aus Sicherheitsgründen verschoben werden; betroffene Patienten würden informiert.

Zudem, so das Klinikum, setze man auf Verständnis und Mithilfe insbesondere von Angehörigen aller Patienten: Hygieneregeln beachten, insbesondere Hände desinfizieren; wer selbst erkrankt ist, sollte auf Besuche im Krankenhaus ganz verzichten, um einer Verbreitung der Viren vorzubeugen. Auf manchen Stationen könne auch das Tragen eines Mundschutzes vorgeschrieben werden, darum bitte man um Verständnis.

Laut Gesundheitsamt gab es bis Ende Februar 58 gemeldete Grippefälle – nicht mehr als üblich. Der Höhepunkt sei aber noch nicht überschritten; noch könnten Schutzimpfungen sinnvoll sein.

Von Ulrich Franke

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