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Griffbereite Panzerfaust: Täter schwer bewaffnet

Wolfsburg-Nordsteimke Griffbereite Panzerfaust: Täter schwer bewaffnet

Die Real-Räuber waren bewaffnet wie im Krieg: Die drei Männer, die am Montag einen Geldtransporter ausrauben wollten, hatten neben einem Schnellfeuergewehr auch eine Panzerfaust dabei! Offenbar hat die Bande mit der gleichen Masche schon in der ganzen Republik zugeschlagen. Derweil hat die Polizei den Fluchtwagen der Gangster gefunden.

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Spurensicherung: Den grünen Golf ließen die Räuber am Montag am Tatort zurück.

Quelle: Boris Baschin

Mit dem Schnellfeuergewehr und der Panzerfaust wollten die Täter den Fahrer (38) des Geldtransporters in Schach halten – der aber gab Gas und fuhr weg.  Täter drei bedrohte derweil den ausgestiegenen Beifahrer (27) mit einer Handfeuerwaffe. Durch die Flucht des Geldtransporters – laut Zeugen hatten die Täter diesen Wagen mit zwei anderen Fahrzeugen eigentlich blockieren wollen, waren aber wohl nicht dicht genug aufgefahren – waren die Räuber offenbar so perplex, dass sie ebenfalls Hals über Kopf flohen. Den Geldkoffer, den der Beifahrer in der Hand hatte, ließen sie unberührt.

Bereits am Montag hatte die Polizei eines der Täterfahrzeuge, einen zuletzt abgemeldeten grünen Golf Variant, sicher gestellt – mit nachgemachten Kennzeichen. Gestern Mittag wurde auch das Fluchtfahrzeug, ein Ford Focus Kombi, in einem Wald bei Volksmarsdorf entdeckt. „Vermutlich haben die Täter ihre Flucht von hier mit einem weiteren Fahrzeug fortgesetzt“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge. Beide Fahrzeuge würden nun kriminaltechnisch untersucht.

Noch aber gibt es keine heiße Spur zu der Bande – die Polizei hofft weiter auf Zeugen und eventuelle Foto- oder Videoaufnahmen der Tat: Telefon 05361-46460.

fra

An erster Stelle

ein Kommentar von Ulrich Franke

Sicher: Das Verhalten des Geldtransporter-Fahrers, der einfach weg fuhr und seinen Kollegen stehen ließ, liefert Anlass für Diskussionen. Aber: Wer von uns weiß, wie er in einer solchen Extremsituation reagiert hätte?

Dass der Fahrer laut seiner Firma aber anweisungsgemäß gehandelt hat, stimmt nachdenklich.  Allzu leicht könnte der Eindruck entstehen, die Sicherheit des Geldes stünde an erster Stelle. Vielleicht ist genau das auch der Grund, warum die Polizei die Reaktion des Sicherheitsmannes nicht kommentieren möchte.

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