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Stadt Wolfsburg Grafite-Betreuer meldet sich zu Wort: „Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können!“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Grafite-Betreuer meldet sich zu Wort: „Es hätte alles noch viel schlimmer kommen können!“
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06:00 17.05.2010
Gezeichnet von der schweren Verletzung: Gilberto Fernandes im Gespräch mit der WAZ. Quelle: Photowerk (bb)
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Auch eine Woche nach der Schlägerei ist das Gesicht von Fernandes zugepflastert. Er hatte in der Diskothek Esplanade ein großes Cocktail-Glas ins Gesicht bekommen. „Die Nase wurde aufgeschlitzt und eine Arterie verletzt“, sagt Fernandes: „Wäre ich zwei Minuten später ins Klinikum gekommen, hätte ich durch den Blutverlust sterben können.“ Der 33-Jährige hatte nicht auf den Rettungswagen gewartet, sondern sich blutüberströmt von einem Taxi fahren lassen – begleitet von VfL-Star Zvjezdan Misimovic. Im Klinikum wurde er mit 20 Stichen im Gesicht genäht.
Zum genauen Tathergang will er sich auf Anraten der Polizei nicht äußern. Nur so viel: „Plötzlich tauchte jemand vor mir auf und warf mir das Glas ins Gesicht“. Er habe den Täter nicht erkannt: „Es war voll und dunkel.“
Gilberto Fernandes kann sich bis heute nicht erklären, wie es zu der Schlägerei kam. „Vorher war alles friedlich, unsere VfL-Gruppe war bester Laune, die Atmosphäre war gut.“ Dann sei es plötzlich losgegangen. „André Lenz und ich wollten nur schlichten“, betont er.
Der Vorfall habe ihn sehr nachdenklich gemacht: „Vier Leute sind schwer verletzt und einer im Gefängnis – und das alles für nichts.“ Alle Beteiligten seien für ihn „Opfer“. Und: „Es hätte noch viel schlimmer enden können – das alles ist ein Beweis dafür, dass Gewalt und Selbstjustiz niemals eine Lösung sind!“

Das war‘s. Gestern endete das 60. Wolfsburger Volks- und Schützenfest mit dem Zapfenstreich am Schloss. Am Wochenende kamen noch einmal rund 90.000 Besucher in den Allerpark. Die Gesamtzahl an allen Tagen lag bei 330.000 Besuchern.

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