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Grabgebühr: Sterben 500 Euro teurer

Wolfsburg Grabgebühr: Sterben 500 Euro teurer

Der Tod kostet bekanntlich mehr als nur das Leben – und in Wolfsburg ist das Sterben jetzt deutlich teurer geworden. Die Gebühren für ein anonymes Urnengrab sind dieses Jahr um rund 500 Euro gestiegen – eine Erhöhung von fast 70 Prozent.

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Nordfriedhof: Kurt Spielmann staunte über eine saftige Rechnung – denn die Gebühren für ein anonymes Urnengrab sind dieses Jahr um fast 500 Euro gestiegen.

Quelle: Photowerk (mv)

Kurt Spielmann (76) aus der Nordstadt traute seinen Augen kaum, als er die Rechnung einer Bestattungsfirma bekam. Spielmann hatte bereits vor einiger Zeit die Beisetzung für sich und seine Ehefrau Margret (72) in einem Urnengrab ohne Kennzeichnung auf dem Nordfriedhof geplant. „Und jetzt sollten wir auf einmal 1000 Euro nachzahlen“, wundert er sich.

Kurt Spielmann schaltete daraufhin Ratsherrn Frank Helmut Zaddach (SPD) ein, der sich beim Geschäftsbereich Grün nach dem Grund für die „exorbitante Erhöhung“ der Begräbnisgebühren erkundigte. Antwort: Seit Jahresbeginn gibt es auf allen Friedhöfen in der Stadt Grabstätten ohne Kennzeichnung. Bislang waren anonyme Urnenbeisetzungen nur auf dem Nord- und dem Waldfriedhof möglich.

Mit dem neuen Service entstehen zusätzliche Kosten, außerdem werden auf jedem Friedhof zentrale Gedenksteine für die Grabstätten errichtet. So erklärt sich die Gebührenerhöhung für anonyme Urnengräber von 743 auf 1245 Euro.

Eine Antwort, die Kurt Spielmann akzeptieren kann. „Ein bisschen happig ist das aber schon“, findet der Wolfsburger.

htz

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