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Gleich drei Ortsräte wollen eine neue Brücke

Ersatz für abgerissenes Bauwerk Gleich drei Ortsräte wollen eine neue Brücke

In drei Ortsräten bahnt sich eine ganz große Koalition im Interesse eines besonderen Projekts an: Der geplante Neubau der 2015 abgerissenen Radweg- und Fußgängerbrücke zwischen Detmerode und Westhagen. Im Rahmen der Haushaltsberatungen ist das ein Thema, das vielen sehr am Herzen liegt.

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Wann kommt der Nachfolger? Nach dem Abriss der Rad- und Fußgängerbrücke 2015 fordern jetzt Politiker aus drei Ortsräten, dass der Neubau zügig startet.

Quelle: Britta Schulze

Detmerode/Westhagen. Detmerodes Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch (SPD) geht fest davon aus, dass die Sache ins Rollen kommt. „Wahrscheinlich werden nicht gleich morgen die Bagger anrücken, aber auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs stärkt uns den Rücken“, sagt er. Dass die Ortsratsmitglieder dahinter stehen, sei gar keine Frage. Mühlischs Stellvertreterin Gabriele Baeker gehört zur CDU, ähnliche Konstellationen gibt es auch in den Ortsräten von Westhagen und Mitte-West, die das Brücken-Thema parallel gerade beraten. Dr. Christa Westphal-Schmidt (SPD) ist in Westhagen Stellvertreterin von Ludmilla Neuwirth (CDU), die sich schon 2016 für einen zügigen Wiederaufbau stark gemacht hatte - unter anderem im Interesse der Lebenshilfe, für deren Schützlinge die Brücke besonders bedeutend ist. „Auch für die Schulen ist sie wichtig“, sagt Westphal-Schmidt, die guten Mutes ist: „Hier vor Ort sind sich alle einig, wir hoffen auf die Unterstützung der Ratsfraktionen.“

Dritter im Bunde könnte der Ortsrat Mitte-West werden. Ortsbürgermeister Matthias Presia (SPD) und Vize Wilfried Andacht (CDU) wissen, dass das Thema vielen Bürgern auch auf dem Laagberg auf den Nägeln brennt. Noch aber hätten sich die Fraktionen nicht beraten, geben beide zu bedenken. Und in Mitte-West gibt es mindestens zwei ebenso drängende Probleme, die nach Haushaltsanträgen förmlich schreien: die Heinrich-Nordhoff-Straße und die Parksituation am Klinikum.

Möglicherweise rennen alle längst offene Türen ein: Stadtsprecher Ralf Schmidt teilte jetzt mit, dass zurzeit drei mögliche Varianten für den Neubau entworfen und dann den Gremien zur Abstimmung vorgelegt werden. Genaue Termine oder Informationen über Kosten gibt es allerdings noch nicht.

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