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Gigantisches Kunstwerk: 40 Container und elf Autos

Wolfsburg Gigantisches Kunstwerk: 40 Container und elf Autos

40 Frachtcontainer, elf Autos, eine riesige Leinwand und ein Boden aus Beton: Gigantisch ist das Kunstwerk von Julian Rosefeldt, das im Kunstmuseum aufgebaut wird. Die Installation ist das Herzstück der Ausstellung „Wolfsburg Unlimited“, die am 24. April eröffnet wird.

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Container-Terminal mitten im Kunstmuseum: Julian Rosefeldt hat die Total-Installation“Midwest“ für die Ausstellung „Wolfsburg Unlimited“ geschaffen.

Quelle: Roland Hermstein

Nahezu die gesamte Ausstellungshalle wird umgebaut. „Die Realität wird von außen nach innen geholt“, wie Kunstmuseum-Direktor Dr. Ralf Beil es nennt. Seit Mitte Februar läuft der Aufbau, Tag und Nacht sind Künstler, Kuratoren und Handwerker mit dem vermutlich aufwändigsten Aufbau in der Geschichte des Hauses beschäftigt. Künstler Julian Rosefeldt erzeugt mit seiner Installation „Midwest“ eine Mischung aus Containerhafen-Atmosphäre und einer heruntergekommenen (Auto)-Stadt des Mittleren Westens der USA. „Oder des Mittleren Westens in Deutschland“, wie Rosenfeldt gestern sagte, er legt sich da nicht fest.

Erst wandeln Besuchern durch Gänge aus bis zu acht Meter hoch gestapelten Containern, es ist dunkel, die Geräuschkulisse wird an einen lauen Sommerabend mit zirpenden Grillen und dem Rauschen des Autoverkehrs in der Stadt erinnern. Dann steht der Besucher in einem weiteren Raum: in einem alten Autokino mit dem Charme der 70er Jahre. Elf Wagen, darunter zwei VW, stehen vor einer riesigen Leinwand, beeindruckende Spiegelwände geben dem Raum noch mehr Tiefe und Weite. Wer möchte, kann sich in die Wagen reinsetzen und über die Kopfhörer den Film „The Swap“ anschauen. Die zehnminütige Persiflage hat auch Julian Rosefeldt geschaffen, nicht speziell für die Wolfsburg-Schau zwar, „aber er passt irgendwie, es ist eine Gaunerstück“, sagt er spitzbübisch.

Der Künstler lobt den Mut des Wolfsburger Kunstmuseums: Nicht nur, dass die Total-Installation gigantische Ausmaße hat, für das Kunstwerk wird auf 1600 Quadratmetern ein Beton- und Schotterfußboden gelegt - über das eigentliche Eichenparkett. „Ich habe noch kein Museum erlebt, dass so bereitwillig sein Haus kaputt macht“, sagt Rosefeldt lachend.

jes

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