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Stadt Wolfsburg Gibt’s wieder Randale gegen Hannover 96?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gibt’s wieder Randale gegen Hannover 96?
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00:01 24.10.2017
Hannover-Fans im Wolfsburger Gästeblock: Für das Pokalspiel am Mittwoch rechnet die Polizei mit 2600 Anhängern aus der Landeshauptstadt. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Reichlich Randale hatte es im September bei der Bundesliga-Partie des VfL gegen Hannover 96 gegeben – kein Wunder, dass die Polizei die Partie im DFB-Pokal am Mittwoch um 18.30 Uhr als Risikospiel einstuft. In der Stadt sollen sogar extra „Fan-Zonen“ ausgewiesen werden, um ein Aufeinandertreffen von gegnerischen Anhängern zu vermeiden. Und die Bundespolizei hat in allen Regionalzügen ein striktes Alkoholverbot erlassen.

Fans aus Hannover bewarfen die Polizei mit Dosen und Flaschen, nahe der Arena wurden fünf Beamte verletzt, die Einsatzkräfte setzten Pfefferspray ein, ein Hooligan aus Hannover vermöbelte nach Spielschluss einen anderen Fan aus Hannover – rund ums 1:1 am 9. September gab es für die Polizei reichlich Arbeit. „Die Partie am Mittwoch gilt natürlich als Risikospiel“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Und obwohl das Spiel an einem normalen Wochentag stattfindet, rechnen die Ordnungshüter mit bis zu 2600 Fans aus der Hauptstadt: „Aufgrund der kurzen Entfernung wird der Gästeblock ausverkauft sein“, sagt Claus. Damit die Fans vor und nach dem Spiel in der Innenstadt möglichst nicht aufeinander treffen, werden so genannte „Fan-Zonen“ empfohlen: Die Kleiststraße ist sozusagen die Trennungslinie; Wolfsburger Anhänger sollen sich bevorzugt südlich davon aufhalten, Hannover-Fans nördlich. „Wir definieren an diesem Spieltag von vornherein deutliche Aufenthaltsbereiche, um situativ vom Einzelfall abhängig weiterführende Anordnungen treffen zu können“, sagt Polizeichef Olaf Gösmann. Über soziale Medien und den üblichen „Fanbrief“ werde dies auch nach Hannover kommuniziert.

Strikte Fan-Trennung: Das Pokalspiel am Mittwoch gegen gilt als Risikospiel. Die Polizei rechnet mit 2600 Fans aus Hannover. Quelle: Polizei

Die Bundespolizei hat, wie üblich, in den Regionalzügen ein striktes Alkoholverbot verhängt. Verboten sind Vermummungen sowie das Mitführen von Pyrotechnik, Glasflaschen und Getränkedosen. „Diese werden von gewaltbereiten Anhängern erfahrungsgemäß auch als Wurfgeschosse gegen Mitreisende, friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt“, sagt Bundespolizeisprecher Uwe Bonig. Bei Verstößen können Zwangsgelder von 250 Euro verhängt werden.

Von Ulrich Franke

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