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Gewalt gegen Polizisten: Zahl der Fälle hat sich verdoppelt

Wolfsburg Gewalt gegen Polizisten: Zahl der Fälle hat sich verdoppelt

Der brutale Angriff auf zwei Polizeibeamte am Wochenende ist kein Einzelfall. Immer häufiger werden Polizisten in Wolfsburg zur Zielscheibe von Gewalt: Die Zahl der Fälle hat sich dieses Jahr verdoppelt.

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Gewaltbereit: Viele Täter wehren sich mit allen Mitteln gegen Festnahme oder Überprüfung.

Quelle: Archiv

Eine Entwicklung, die von der Polizeiführung „mit Besorgnis“ beobachtet wird. Während die Ordnungshüter von Januar bis Juli 2010 lediglich 21 Anzeigen wegen Widerstands erstatteten, verdoppelte sich die Zahl in den ersten sieben Monaten dieses Jahres auf 41 Strafanzeigen. „Die Gewaltbereitschaft gegenüber Polizeibeamten wächst“, sagt Sprecher Thomas Figge.

Fast immer sind Alkohol und Drogen im Spiel. So war es auch am Wochenende, als eine 30-jährige Polizistin durch Tritte schwere Gesichtsverletzungen erlitt.

Ein anderes Beispiel: Bei einer Schlägerei vor einer Diskothek versetzte ein 19-Jähriger einem Kommissar einen Faustschlag ins Gesicht. Oft sind es Einsätze bei Fußballspielen – nach einer Regionalliga-Partie im Mai wurden gleich acht verletzte Polizei-Beamte ins Klinikum eingeliefert.

htz

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