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Gewalt gegen Busfahrer: Hemmschwelle sinkt

Wolfsburg Gewalt gegen Busfahrer: Hemmschwelle sinkt

Wenn‘s bei Beleidigungen bleibt, haben die Betroffenen fast noch Glück gehabt. Zunehmend sehen sich Busfahrer handfesten Angriffen ausgesetzt, werden geschlagen oder bespuckt. Nimmt die Gewalt gegen das Personal in Bussen zu?

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Polizeieinsatz wegen Vorfall in Linienbus: Laut Statistik steigt die Zahl der Übergriffe auf Buspersonal - die Hemmschwelle sei gefühlt gesunken.

Quelle: Tim Schulze

Statistisch gesehen lautet die Antwort zwar ja, sagt WVG-Sprecherin Carolin Hoppe: „Früher gab es solche Vorfälle im Schnitt nur einmal im Jahr, heute dokumentieren wir durchschnittlich drei solcher Fälle.“ Allerdings wolle man das Thema nicht dramatisieren - richtig schlimme Übergriffe gegen Fahrer habe es zuletzt zum Glück nicht gegeben.

Doch was passiert, ist schlimm genug. Und immer häufiger finden sich Ausraster von Fahrgästen in Linienbussen auch im Polizeibericht wieder. Kleiner Auszug: Busfahrerin der Linie 201 wird in Detmerode bespuckt und geschlagen (März 2016); Fahrgast schlägt Busfahrer die Faust ins Gesicht (November 2015); Unbekannter beschimpft in Fallersleben Busfahrer (21) und tritt die Tür des Fahrzeugs kaputt (Juli 2015). Schlimm auch: Bis 2014 sorgt ein als „Buspöbler“ bekannt gewordener Mann immer wieder für Stress in Bussen, droht einer Fahrerin gar: „Ich steche dich ab“ - der Mann wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

„Die Hemmschwelle“, das sieht auch Carolin Hoppe so, „ist gefühlt sicherlich eher gesunken. Aber das ist kein spezifisches Phänomen in Bussen, sondern eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung.“

fra

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