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Gestiefelter Kater: WAZ-Chefredakteur als Zeitungsjunge

Besondere Ausgabe des Weihnachtsmärchens Gestiefelter Kater: WAZ-Chefredakteur als Zeitungsjunge

Nach 44 Vorstellungen stand gestern das große Finale des Weihnachtsmärchens „Der gestiefelte Kater“ im Wolfsburger Theater an. In der letzten Aufführung erlebte der ausverkaufte Saal dabei eine Überraschung: Auf der Bühne stand auch WAZ-Chefredakteur Dirk Borth.

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„Der gestiefelte Kater im Theater“: Als Zeitungsjunge stand WAZ-Chefredakteur Dirk Borth auf der Bühne. Dort pries er ein Extrablatt an.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Intendant Rainer Steinkamp hatte ihm passenderweise die Rolle eines Zeitungsjungen auf den Leib geschrieben.

Es hat Tradition im Theater, sich zum Abschluss des Weihnachtsmärchens in der Erwachsenenvorstellung nicht buchstabengetreu ans Drehbuch zu halten. Viele Gags waren gestern auf ein volljähriges Publikum ausgelegt. Und da konnte auch schon mal ein Chefredakteur zum Zeitungsjungen werden. „Als Schüler habe ich ja wirklich Zeitungen ausgetragen“, verriet der Journalist.

Die Verwandlung ging fix. Aus der Redaktion führte der Weg für Dirk Borth zunächst in die Requisite. Nach dem herzlichen Wiedersehen mit Kostümschneiderin Christel Zelder (Borth stand in unterschiedlichen Rollen schon 1985 und 2006 beim Weihnachtsmärchen auf der Bühne) trug der Journalist Käppi, Weste und Umhängetasche. Maskenbildnerin Claudia Favella machte den Look des jugendlichen Zeitungsverkäufers perfekt. Einziger Haken: Intendant Steinkamp hatte noch immer nicht genau verraten, was Borth auf der Bühne erwartet. Die Aufregung wuchs. „Das wird schon, im schlimmsten Fall musst Du einfach improvisieren“, riet Schauspieler Rudolf Schwarz, der den König spielt.

Doch das war gar nicht nötig, (fast) fehlerfrei brachte Borth später seinen Text und hatte beim Verkauf seines „Extrablatts“ mit der Top-Meldung die Lacher auf seiner Seite: Weil die Menschen Angst vor Wölfen hätten, suche der VfL Wolfsburg statt Wölfi ein neues Maskottchen - einen französisch sprechenden Kater. Gage: pro Tag drei Mäuse!

Der Chefredakteur zeigte sich später erleichtert, dass sein Kurzauftritt gut über die Bühne gegangen war. Und, so Borth: „Ein Riesendank geht an die Schauspieler, die mich als Laien so toll aufgenommen haben!“

Vorbereitungen: Dirk Borth in der Maske.

kn

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