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Stadt Wolfsburg Geständnis im Windkraft-Prozess
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Geständnis im Windkraft-Prozess
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23:55 11.02.2014
Betrug mit Windkraftanlagen? Der Angeklagte (r.) mit seinem Verteidiger am Dienstag im Landgericht. Quelle: Foto: Franke
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Das legte der Angeklagte über mehrere Stunden ab.

Dem Mann, früher Geschäftsführer einer Firma für kleine Windkraftanlage für Privatkunden, wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen (WAZ berichtete). Auch nachdem sich herausgestellt habe, dass die versprochenen 5-Kilowatt-Anlagen nicht funktionierten, habe er zwischen 2010 und 2011 weitere elf Anlagen gegen hohe Vorauszahlungen verkauft - Schaden über 100.000 Euro. Zudem habe er drei Anleger mit wertlosen „Genussrechten“ um insgesamt 65.000 Euro geprellt und ein Darlehen über 50.000 Euro zweckentfremdet.

„Das war meine Verantwortung, ich kann mich nicht herausreden“, begann der 63-Jährige sein Geständnis. Mit viel Euphorie sei man 2003 in das Unternehmen gestartet, obwohl er als Elektroingenieur „bis dahin Null Ahnung von Windkraft“ hatte. Entgegen der damaligen Prognosen habe sich aber in Deutschland nie ein Markt für Kleinwindanlagen entwickelt. Technische Probleme kamen hinzu, der Ingenieur musste sich zunehmend ums Kaufmännische kümmern: „Davon hätte ich die Finger lassen sollen, zum Schluss habe ich ein Debakel angerichtet.“ Gelder wurden unter falschen Versprechen eingeworben, um Löcher zu stopfen - mit dem Insolvenzantrag 2011 kam das Aus.

Der Prozess wird nächste Woche fortgesetzt.

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