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Stadt Wolfsburg Gericht spricht Angeklagten frei
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gericht spricht Angeklagten frei
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12:00 10.10.2018
Polizei-Einsatz beim Relegations-Derby im Mai 2017: Das Amtsgericht sprach einen Wolfsburger vom Vorwurf der Körperverletzung frei. Quelle: Archiv
Stadtmitte

Im Mai 2017, am Vorabend des Relegationsspiels zwischen VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig, wurden zwei junge Braunschweiger an der Schillerstraße von mehreren Tätern – mutmaßlich VfL-Fans – verprügelt. Ein Opfer (20) schilderte, dass er und sein Kumpel gegen 0.30 Uhr von einer Gruppe verfolgt worden seien. In einer „Wohnsiedlung“ sei es dann auf einer „dunklen Grünfläche mit Büschen“ zu Schlägen und Tritten gekommen – er selbst habe Verletzungen an Schneidezahn und Nase davongetragen.

Opfer war sich nicht mehr „hundertprozentig sicher“

Bei einer späteren Vernehmung durch die Polizei habe er den Angeklagten als einen der Schläger wiedererkannt. Bei der Befragung durch den Richter gab er zu, dass er mittlerweile nicht mehr „hundertprozentig sicher“ sei, dass der 28-Jährige einer der Schläger sei.

Angeklagter wurde gleich zweimal von der Polizei kontrolliert

Dazu passt das Verhalten des Wolfsburgers: Er wurde später von Polizisten gleich zweimal kontrolliert – einmal in der Nähe des Kunstmuseums, ein zweites Mal kurz danach zu Hause – er sei weder verletzt gewesen noch habe er sich auffällig verhalten. Dass er einen Boxer-Mundschutz bei sich trug, erklärte der 28-Jährige so: „Ich wollte wieder mit dem Boxtraining anfangen und hatte ihn ganz neu.“

Dem Richter reichten die Erkenntnisse nicht für eine Verurteilung: Freispruch!

Von Carsten Bischof

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