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Geplünderte Sparfächer: Viele Vernehmungen

Wolfsburg Geplünderte Sparfächer: Viele Vernehmungen

Im Sparfach-Skandal von Kästorf ermittelt die Polizei jetzt wegen Untreue gegen den Wirt der Mehrzweckhalle. Der 44-jährige Wolfsburger soll die Sparfächer seiner Stammgäste geleert haben - es könnte sich um einen Schaden von bis zu 80.000 Euro handeln (WAZ berichtete).

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Sparfach-Skandal:Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 44-jährigen Kneipenwirt.

Quelle: Sebastian Bisch

Der Kneipenwirt zeigte sich selbst Ende vergangener Woche bei der Wolfsburger Polizei an. Inzwischen ermittelt das 3. Fachkommissariat in diesem Fall. „Wir gehen von sehr langwierigen Ermittlungen aus“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Das Problem: Die Stammgäste füllten ihre Sparfächer mit Bargeld, über das nicht Buch geführt wurde. Hauptaufgabe für die Ermittler ist es deshalb zunächst, die genaue Schadenshöhe herausfinden. „Dazu werden alle Geschädigten vernommen“, so Sven-Marco Claus. Der Polizeisprecher wertet die Selbstanzeige des Kneipenwirts in diesem Zusammenhang als positiv und hilfreich.

Der Sparfach-Skandal hatte für große Aufregung in Kästorf gesorgt. Am Freitag berichtete der 44-jährige Wirt seinen Stammkunden, dass er die Sparfächer geleert habe, um ausstehende Rechnungen zu bezahlen. Es könnten bis zu 80 Kneipen-Besucher betroffen sein.

rpf

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