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Geplanter Grillplatz stößt bei Anwohnern auf Kritik

Gärten der Nationen in Westhagen Geplanter Grillplatz stößt bei Anwohnern auf Kritik

Ein geplanter Grillplatz in den Gärten der Nationen in Westhagen stößt bei Anwohnern auf Kritik. Schon bei einer vorhandenen Feuerstelle gebe es Müllberge, Geruchsbelästigungen und laute Feiern bis weit nach Mitternacht. Im Ortsrat machten die Bürger jetzt ihrem Ärger Luft.

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Müll und Dreck in Westhagen: Anwohner machten im Ortsrat ihrem Ärger über einen weiteren geplanten Grillplatz in den Gärten der Nationen Luft.

Quelle: Privat

Westhagen. Dicke Luft in Westhagens Gärten der Nationen am Dresdener Ring: Bei der Ortsratssitzung am Donnerstagabend ließen Anwohner richtig Dampf über einen geplanten öffentlichen Grillplatz ab.

So berichtete eine Anwohnerin über Müllberge, Geruchsbelästigungen und laute Feiern bis weit nach Mitternacht bei einem bereits vorhandenen Grill. „Auch die angrenzenden Parkplätze sind durch Tüten und Plastik verschmutzt“, ergänzte ein Anwohner. „Das Maß ist voll“, lautete das Fazit der anwesenden Anwohner.

Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth (CDU) sagte: „Wir können ihre Sorgen und Nöte verstehen.“ Zur Erinnerung: Vor rund 20 Jahren gab es schon ähnliche Probleme mit einem Grillplatz in der Nähe des damaligen Jugendtreffs Hütten. Einstimmig lehnte der Ortsrat dann einen öffentlichen Grillplatz in den Gärten der Nationen ab.

Christa Westphal-Schmidt (SPD) betonte aber, dass es „ein Areal in Westhagen geben muss, wo gefeiert werden kann“. So soll nach den Vorstellungen des Ortsrates eine Gruppe aus Politik und Verwaltung gebildet werden, die einen geeigneten Standort für einen Grillplatz suchen soll. Jürgen Fechner (CDU) wünschte sich für das Jahr 2018 außerdem eine vermehrte Reinigung der Gärten der Nationen.

Weiterhin wurde in der Sitzung über den Haushalt 2018 gesprochen. Der Ortsrat favorisiert eine Bürgerbegegnungsstätte in der ehemaligen St.-Elisabeth-Kirche und die Grundsanierung des Dresdener Ringes. Außerdem wurde die neue Straßenreinigungsverordnung vorgestellt und die Verwendung der Restmittel des Ortsrates für Vereine und Gruppen im Stadtteil beschlossen.

Von Manfred Wille

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