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Geldwäsche? Geld aus Monaco landete in Malaysia

Wolfsburg Geldwäsche? Geld aus Monaco landete in Malaysia

Wolfsburg. Die Spuren führten nach Monaco und Malaysia, genau rekonstruieren ließen sie sich nicht mehr. Ein Verfahren wegen Geldwäsche hat das Amtsgericht unter anderem deswegen eingestellt - allerdings mit einer deftigen 5000-Euro-Geldauflage gegen den Angeklagten (75).

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Das Amtsgericht verhandelte einen Fall von vermutlicher Geldwäsche: Das Verfahren wurde eingestellt - der Angeklagte muss aber 5000 Euro zahlen.

Quelle: Archiv

Denn irgendwas dürfte an den Vorwürfen dran gewesen sein - der Angeklagte war auch ohne jedes Murren sofort einverstanden.

Worum ging‘s? Auf jeden Fall um einen komplizierten Sachverhalt und viel Geld. Laut Anklage hatte der Rentner 2014 einer gewissen „Rose Cox“, die er über das Internet kannte, sein Konto bei der Commerzbank zur Verfügung gestellt. Dort landeten 40.000 Euro, die nach bisherigem Ermittlungsstand wohl einer Stewardess aus Monaco gehörten - deren Konto, so sieht es die Polizei, war gehackt worden.

Hinweise von Bank und Kripo, dass es hier wohl um Geldwäsche gehen dürfte, ignorierte der Angeklagte. Statt dessen hob er Anfang letzten Jahres innerhalb weniger Tage immer wieder Beträge zwischen 3200 und 5000 Euro ab und transferierte diese mittels Western Union nach Malaysia. Manchmal war die Abhebung höher als die folgende Überweisung - womöglich das Honorar des 75-Jährigen.

Alle Hintergründe aufzuklären erwies sich als unmöglich, irgendwo aber stank die Sache ganz gewaltig. Dem Vorschlag des Gerichts, eine Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 5000 Euro, stimmten der Angeklagte und sein Verteidiger sofort zu. In einem Strafbefehl war ursprünglich mal ein Jahr Gefängnis auf Bewährung verhängt worden - das ist damit vom Tisch.

fra

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