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Stadt Wolfsburg Bewährungsstrafe wegen Attacke auf Einsatzkräfte
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Bewährungsstrafe wegen Attacke auf Einsatzkräfte
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22:20 17.04.2018
Gewalt gegen Polizei und Klinikpersonal: Mit einem solchen Fall befasste sich am Dienstag das Amtsgericht. Quelle: Tim Schulze
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Wolfsburg

Ein 31-jähriger Wolfsburger ist zwei Mal völlig ausgerastet. Er trat einer Krankenschwester in den Bauch und verletzte bei einem weiteren Vorfall drei Polizeibeamte, die ihn nach einem Streit bändigen wollten. Das Amtsgericht verurteilte den Mann gestern zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten, außerdem muss er eine Geldstrafe von 900 Euro zahlen.

Der Angeklagte sagte vor Gericht, dass eine Anwohnerin in Westhagen ihn im August 2016 aus dem geöffneten Fenster heraus provoziert hätte. Zu dem Zeitpunkt hatte der 31-Jährige eine blutende Wunde am rechten Handgelenk. Zuvor hätte er vor Wut eine Glasscheibe eingeschlagen.

„Er hat uns nicht so richtig wahrgenommen“, sagte eine 32-jährige Polizeibeamtin, die damals versucht hatte, den Mann ruhigzustellen. Er sei zwischendurch auch ohnmächtig geworden. Das hielt ihn nicht davon ab, die Beamten wüst zu beschimpfen. Es zeigte sich, dass der Angeklagte 0,81 Promille Alkohol und Substanzen von Cannabis im Blut hatte.

Bei dem Versuch, den Angeklagten im Klinikum zu fixieren, trat er einer Krankenschwester (22) in den Bauch. Körperliche Folgen hatte ein zweiter Vorfall im Mai 2017 in einem Wolfsburger Kleingärtnerverein auch für drei Polizeibeamte. Diese versuchten den 31-Jährigen nach einem Streit ruhigzustellen. Auch dabei wehrte er sich heftig und wieder war Alkohol im Spiel. Er trat einen Polizeibeamten (27) und traf ihn an der linken Kieferseite. Ein Kollege (27) erlitt eine Kapselverletzung an der Hand, ein weiterer Polizist (25) verletzte sich durch einen Griff des Angeklagten am Daumen.

Das Gericht verurteilte den 31-Jährigen zu acht Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 900 Euro. Der Richter hielt dem Angeklagten zugute, dass er bereits freiwillig 600 Euro an die Krankenschwester gezahlt hatte. Glück für den Angeklagten: Trotz laufender Bewährung gab es erneut eine wegen einer günstigen Sozialprognose.

Von Jörn Graue

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