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Geldspritze von Angeklagten für IS-Terrormiliz?

Wolfsburg-Celle Geldspritze von Angeklagten für IS-Terrormiliz?

Celle. Im Prozess gegen zwei IS-Heimkehrer aus Wolfsburg hat das Oberlandesgericht Celle am Dienstag geprüft, in welchem Umfang die Männer die Terrormiliz auch finanziell unterstützt haben. Mehrere Tausend Euro sollen geflossen sein.

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Haben die Angeklagten die IS-Terrormiliz mit Geld unterstützt?

Quelle: Holger Hollemann/dpa

Laut Anklage haben die 26 und 27 Jahre alten Deutsch-Tunesier bei ihrer Ankunft in Syrien etwa 5000 bis 6000 Euro an Mitglieder des Islamischen Staats übergeben. Einer der Angeklagten behielt für seine Rückkehr aber auch noch Geld bei sich. Schon bald nach der Ankunft wollten beide wieder zurück, weil sie vor Ort nicht wie erhofft humanitäre Hilfe leisten oder den Islam studieren konnten, sondern zu einer Kampfausbildung gezwungen wurden. 

Die beiden Deutsch-Tunesier sollen sich der Terrormiliz 2014 in Syrien und dem Irak angeschlossen haben. Einer der beiden soll gekämpft haben, der andere stand nach Auffassung der Anklage kurz davor, einen Selbstmordanschlag in Bagdad zu begehen. Den beiden jungen Leuten drohen bis zu zehn Jahre Haft. Allerdings ist das Gericht inzwischen zu der Einschätzung gekommen, dass sich die beiden von der Terrormiliz distanziert haben und dass von ihnen keine Gefahr weiterer Terroraktivitäten mehr ausgeht.

dpa

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