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Stadt Wolfsburg Geldautomaten-Bande soll zehn weitere Überfälle verübt haben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Geldautomaten-Bande soll zehn weitere Überfälle verübt haben
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12:33 23.05.2017
Anfang Januar hatte die Band in Wolfsburg zugeschlagen. Jetzt wurde Anklage erhoben. Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

Laut Anklage hätten sich die Männer, vornehmlich Roma aus Osteuropa im Alter von 29 bis 46 Jahren, Ende letzten Jahres zu einer Bande zusammen geschlossen, um mit brachialer Gewalt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren und Spielhallen zu knacken: Immer stahlen sie zunächst Transporter oder Lastwagen und rissen damit die Automaten aus der Verankerung. Nur dreimal gelang es ihnen, mit den Tresoren zu flüchten – unter anderem in Wolfsburg. Die Höhe der beute beträgt laut Anklage rund 130.000 Euro, der Sachschaden liegt deutlich über 250.000 Euro.

Über das Geld aus der City-Galerie konnten sich die Angeklagten nicht lange freuen. Schon wenige Tage später wurden einige Mitglieder der Bande nach einem gescheiterten Versuch in Wolfenbüttel geschnappt. Sie plauderten, die Polizei nahm auch ihre Komplizen fest – einen nach einer Durchsuchung in Gifhorn. Die Wolfsburger Tat können die Ermittler den Verdächtigen sicher zuordnen. Bei ihnen wurden Geldscheine aus dem Automaten aus der City-Galerie gefunden, die eingefärbt waren: Beim Knacken des Automaten war eine Farbpatrone explodiert, eine gängige Sicherheitsmaßnahme.
Einen Termin für die Verhandlung vor der Großen Strafkammer des Lüneburger Landgerichts gibt es noch nicht.

fra

Das Eintracht-Spruchband hat nicht nur in ganz Wolfsburg für Verstörung gesorgt, auch die Polizei ist vor dem brisanten Relegationsspiel am Donnerstag in Alarmbereitschaft. „Wir werden sehr dezidierte Regeln für dieses Partie aufstellen“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

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