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Geldanlagen: Das Vermögen sollte geschickt verteilt werden

WAZ-Sicherheitswochen Geldanlagen: Das Vermögen sollte geschickt verteilt werden

Jeder Bankkunde hat individuelle Bedürfnisse und Ziele. Entsprechend groß ist die Bandbreite an Möglichkeiten, Geld anzulegen. Dabei gilt: Die heimischen Geldhäuser bieten keine hochspekulativen Anlageformen an.

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Vielzahl von Möglichkeiten: Die heimischen Banken empfehlen eine Fachberatung beim Thema Geldanlage.
 

Quelle: Arco Images

Wolfsburg.  „Wir stellen fest, dass der Gedanke des Sparens sehr lebendig ist“, sagt Alexa von der Brelje, Sprecherin der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, mit Blick auf die schon länger anhaltende Niedrigzinsphase. „Kunden möchten ihr Geld überwiegend verfügbar haben und nicht langfristig binden.“ Mit diesem Anspruch gilt es dann, zusammen mit einem Bankberater das jeweils passende Anlagemodell zu finden. „Geld anlegen und sparen sind sehr individuelle Themen, für die es aber auch zahlreiche individuelle Lösungen gibt“, betont von der Brelje.

In Sachen Sicherheit ist es wichtig, Anlageformen zu streuen und sich breit aufzustellen. „Man sollte niemals alles auf ein Pferd setzen“, sagt Claudia Kayser, Leiterin der Direktion Wolfsburg bei der Volksbank BraWo. Ein Beispiel für eine solche Mischung kann ein Wertpapierdepot mit Immobilienfonds und Edelmetallen sein.

„Die Anlage muss zur Mentalität des Kunden passen. Die Frage nach der Risikobereitschaft steht an erster Stelle“, betont Thomas Peter, Leiter Individualkunden Regionalmarkt Wolfsburg/Gifhorn bei der Volksbank BraWo. „Wir zocken nicht“, macht Claudia Kayser klar. So würde ihr Haus Vermögen breit streuen und etwa auch in Immobilien investieren. Im Hinblick auf Zukunftsaussichten am Geldmarkt könne niemand in die Glaskugel schauen. Sicher ist allerdings, dass bei Girokonto oder Sparbuch bei massiven Turbulenzen am Geldmarkt die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu jeweils 100.000 Euro greifen würde. Für Wertpapiere gilt diese jedoch nicht.

Trotz niedriger Zinsen scheinen Aktien derzeit längst nicht für alle Anleger eine Option zu sein: „In Deutschland entwickelt sich keine ausgeprägte Aktienkultur, auch wenn die Chancen in der Niedrigzinsphase attraktiv sein können“, sagt Sparkassen-Sprecherin Alexa von der Brelje.

Von Jörn Graue

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